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5 Gründe, warum Sie ein älteres Haustier adoptieren sollten


Leider werden ältere Katzen und Hunde in Tierheimen nur allzu häufig übersehen, da Familien sich verständlicherweise hauptsächlich für Welpen und Katzenjunge interessieren. Auch wenn es wunderschön ist, das neue Familienmitglied aufnehmen zu können, wenn es noch sehr jung ist, kann es von großem Vorteil sein, ein älteres Haustier zu adoptieren. Wir finden heraus warum ...

1. Sie sind bereits stubenrein

Katzen sind zwar von Natur aus extrem sauber, dennoch müssen Katzenjunge zunächst noch lernen, wo sie ihr Geschäft verrichten können (und besonders wichtig: Wo sie es nicht dürfen!). Und das Gleiche gilt auch für Hundewelpen. Ein Jungtier zur Stubenreinheit zu erziehen, kann eine Menge Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Außerdem müssen Sie mit einigen Unfällen rechnen, bis Ihr Welpe oder Katzenjunges stubenrein ist. Ein erwachsenes Tier hingegen ist bereits stubenrein.

2. Sie haben oftmals bessere Manieren

Ältere Hunde und Katzen verfügen über mehr Lebenserfahrung und sind besser sozialisiert als Welpen oder Katzenjunge. Außerdem sind sie in der Regel an den Umgang mit Menschen und anderen Tieren gewöhnt. Darüber hinaus sind sie häufig geduldiger mit Kindern! Des Weiteren ist die Persönlichkeit eines älteren Haustiers vollständig entwickelt. Sie bekommen also genau das, was Sie sehen, und können sich für einen neuen Gefährten entscheiden, dessen Persönlichkeit am besten zu Ihrer eigenen passt.

Ein weiterer Vorteil dafür, ein Haustier zu adoptieren, besteht darin, dass das Tier bereits vollständig von einem Tierarzt untersucht wurde, bevor es in ein neues Zuhause kommt.

3. Ältere Haustiere sorgen für Entspannung

Welpen und Katzenjunge erfordern eine Menge Zeit und Energie – nicht nur, um sie zu bewegen und mit ihnen zu spielen, sondern auch um aufzuräumen, nachdem sie alles durchkaut haben, was ihnen zwischen die Pfoten kam, oder nachdem sie ihre wilden 5 Minuten hatten und über Tisch und Bänke gegangen sind und dabei zum Beispiel einige Zimmerpflanzen zum Umstürzen gebracht haben! Natürlich müssen Sie auch mit älteren Hunden Gassi gehen, allerdings freuen sich Hundesenioren auch sehr über etliche Streicheleinheiten und Stunden der Entspannung auf dem Sofa und sind somit die perfekten Gefährten für jene, die es gern ruhig haben.

4. Sie spielen auch gerne

Wie bei Menschen, gilt auch bei Haustieren: Sie sind so alt, wie sie sich fühlen! Ein erwachsener Hund jagt noch genauso gern einem Ball im Park hinterher wie ein junges Tier und eine Katze wird auch in fortgeschrittenem Alter noch gern versuchen, die Schnur zu fangen, die Sie ihr hinhalten. Sie werden sehen: Ein erwachsenes Haustier ist genauso liebenswert und voller Persönlichkeit – und wird Sie nur allzu oft zum Lachen bringen – genau wie ein Jungtier.

5. Ältere Haustiere brauchen die meiste Liebe und Zuwendung

Ein älteres Tier, das in einem Tierheim landet, war möglicherweise einmal ein treuer Gefährte und ist nun vermutlich dort, weil sich sein Besitzer nicht mehr kümmern konnte, weil er in ein Altersheim umziehen musste oder im Krankenhaus ist.Darüber hinaus gehörten viele ältere Tiere vielleicht älteren Menschen. Und es wäre doch schön, einem solchen Tier, das seinen Besitzer überlebt hat, ein neues Zuhause zu schenken.Tierheime und Auffangstationen können für ältere Tiere furchteinflößend und stressig sein. Und wenn sie kein neues Zuhause finden, müssen sie im schlimmsten Fall leider eingeschläfert werden.Ältere Tiere zu adoptieren und sich bestmöglich um sie zu kümmern, verändert mit Sicherheit das Leben dieser Vierbeiner. Und all die Liebe, die Sie von ihnen zurückbekommen, wird vermutlich auch Ihr Leben bereichern.

 

 

 

Andrew Bucher
Tierarzt und Mitbegründer von MedicAnimal