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Die negative Effekte des Passivrauchens auf Ihr Tier

Wenn Sie einen weiteren Grund brauchen, mit dem Rauchen aufzuhören, werfen Sie einen Blick darauf, was unsere Freunde in Großbritannien machen: Am 9. März hält die British Heart Foundation ihren jährlichen No Smoking Day ab, der Raucher dazu anregen soll, den ersten Schritt in Richtung aufhören zu machen. Für Tierbesitzer stellt das Wohlergehen ihres Vierbeiners einen weiteren Grund dar, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die negativen Auswirkungen, die das Rauchen nicht nur auf den Raucher selbst, sondern auch dessen Umgebung hat, sind bekannt. Vielen Tierbesitzern ist jedoch nicht bewusst, dass Passivrauchen auch für ihr Tier schlimme Folgen haben kann. Genau wie bei Menschen gibt es auch bei Tieren eine Verbindung zwischen dem Einatmen von Zigarettenrauch und Krebs, Asthma und Lungenkrankheiten. Außerdem hat eine Studie der University of Glasgow gezeigt, dass insbesondere Katzen gefährdet sind, wenn sie Zigarettenrauch ausgesetzt werden. Katzen putzen sich den Tag über regelmäßig, was dazu führt, dass Sie schädliche Partikel, die durch den Rauch in ihr Fell gelangen, zu sich nehmen. Dies kann das Risiko für Maulkrebs erhöhen.

Darüber hinaus kann das Fressen von Tabak für Tiere extrem schädlich sein und zu Magenproblemen, Herzfehlern und sogar einer Nikotinvergiftung führen. Bei einer Nikotinvergiftung kommt es zu Krämpfen, unberechenbarem Verhalten und unter Umständen sogar zum Tode.

Andrew Bucher, unser Hauptveterinär bei MedicAnimal, erklärt:

"Die gefährlichen Auswirkungen des Passivrauchens auf Ihr Tier sind sehr deutlich – wenn Sie in Gegenwart Ihres Tieres rauchen, schaden Sie seiner Gesundheit. Als Tierarzt habe ich viel zu viele vermeidbare Krankheiten bei Tieren von Rauchern gesehen, so wie Bronchitis und Krebs. Ich empfehle allen Tierbesitzern, niemals in den Teilen des Hauses zu rauchen, in denen die Tiere sich aufhalten. Wenn möglich, rauchen Sie überhaupt nicht im Haus. Sogar, wenn Besitzer im Garten rauchen, müssen sie darauf achten, sich stets die Hände zu waschen, bevor sie mit ihren Tieren umgehen, damit keine gefährlichen Partikel übertragen werden. Tabakprodukte dürfen niemals in Reichweite von Tieren aufbewahrt werden.

Gehen Sie zum Tierarzt, wenn Ihr Tier einen anhaltenden trockenen Husten entwickelt. Falls Sie vermuten, dass Ihr Tier Tabak zu sich genommen hat, bringen Sie es schnellstmöglich zum Notfalltierarzt.

Die einzige Art, das Risiko des Passivrauchens für Tiere dauerhaft zu minimieren, ist, das Rauchen ganz aufzugeben. Tierbesitzer können so nicht nur Geld sparen, das sie sonst für Zigaretten ausgegeben hätten, sondern auch für Tierarztrechnungen, da ihr Tier gesünder und glücklicher sein wird. Tiere können nicht für sich selbst sprechen, wenn sie sich unwohl fühlen. Daher ist es an den Besitzern, ihre Umgebung so sicher und gesund wie möglich zu gestalten."