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Fünf Tipps zur Vorbereitung auf die Ankunft von Welpen

Eine tragende Hündin sollte vor der Geburt so entspannt wie möglich sein und sich wohlfühlen. Mit der richtigen Vorbereitung unterstützen Sie sie dabei, sich vor der Geburt schrittweise an Änderungen in ihrem Umfeld und/oder an ein anderes Futter zu gewöhnen. Für die Geburt und die Aufzucht der Welpen sollte ein gemütlicher und angenehmer Bereich geschaffen werden, in dem die Hündin sich gerne aufhält. Sie muss diesen Bereich verlassen können, während die Welpen dort warm und sicher aufgehoben zurückbleiben. Es ist wichtig, dass sie auf die Ankunft der Welpen gut vorbereitet sind. Deswegen haben die Tierärzte von MedicAnimal eine kleine Checkliste vorbereitet. Halter von tragenden Hündinnen finden dort die wichtigsten Informationen zur Geburt.

Checkliste

1. Welpenfutter für die tragende Hündin (ab der vierten Schwangerschaftswoche)

Bis zur vierten Woche der Trächtigkeit sollte die Hündin ein hochwertiges Futter für erwachsene Hunde erhalten. Dann sollte der täglichen Futterration schrittweise Welpenfutter hinzugefügt werden. Royal Canin, Hill's und Wolfsblut bieten garantierte Qualität an. In der letzten Woche der Trächtigkeit sollte die Hündin ausschließlich mit Welpenfutter, das über einen hohen Calcium- und Proteingehalt verfügt, gefüttert werden.

2. Wurfkiste

Ungefähr zwei Wochen vor der Geburt sollten Sie der Hündin eine Wurfkiste zur Verfügung stellen, in der sie die Welpen gebären und aufziehen kann. Die Kiste muss groß genug sein, damit die Hündin sich über die gesamte Breite ausstrecken kann und ausreichend Platz für einen ganzen Wurf Welpen vorhanden ist. Die Hündin sollte die Kiste problemlos betreten und verlassen können. Stellen Sie sicher, dass die Seitenwände der Kiste hoch genug sind, damit die Welpen nicht über den Rand klettern können. So sorgen Sie außerdem dafür, dass die Welpen keiner Zugluft ausgesetzt werden. Platzieren Sie die Wurfkiste an einem warmen Ort, an dem die Hündin sich ungestört ausruhen kann. Am besten suchen Sie eine Stelle aus, die ihr bekannt ist und die sie mag.
Alternativ können Sie eine Wurfkiste mit einer Seitenhöhe von 15 cm auch problemlos selbst aus Holz herstellen. Für größere Hunderassen empfiehlt es sich, auf der Innenseite eine Sicherheitsleiste anzubringen. Dies verhindert, dass die Hundemutter versehentlich einen Welpen zerquetscht oder erstickt.
Bedecken Sie den Boden mit PVC-Belag und legen Sie darauf einige Schichten Zeitungspapier oder Welpenunterlagen. Diese sind hervorragend geeignet, da die Mutter gut in ihnen scharren und ein Nest daraus bauen kann. Zudem sind sie saugfähig und können einfach ausgetauscht werden. Decken und Handtücher sind ebenfalls hilfreich, müssen jedoch regelmäßig gewaschen werden. Ein wasserdichtes Heizkissen unter der Wurfbox sorgt für zusätzliche Wärme. Bitte achten Sie darauf, dass die Welpen nicht in direkten Kontakt mit dem Wärmekissen kommen.

3. Sicherer und umschlossener Bereich für Welpen auf Erkundungstour

Sobald die Welpen beginnen, sich zu bewegen und die Umgebung zu erkunden, sollten Sie dafür sorgen, dass ihr Lebensraum sicher umschlossen ist und sie nicht entkommen können. Verwenden Sie zudem Welpen-Pads.

4. Milchaustauscher

Falls die Hündin nach dem Werfen Probleme hat, kann es sein, dass Sie die Welpen mit der Hand füttern müssen. Für einen solchen Fall sollten Sie Welpenmilch vorrätig haben, den Sie den Welpen in regelmäßigen Abständen mit einer Spritze verabreichen können. Sollte einer der Welpen auffällig klein oder schwach sein, können Sie ihm mit PuppyStim Energie zuführen. Falls die Mutter Schwierigkeiten bei der Fütterung haben sollte, benötigen Sie für die Gabe von Milch ein Aufzucht-Set oder Spritzen.

5. Kontaktinformationen des Tierarztes und Telefonnummer für Notfälle

Es ist wichtig, dass der Tierarzt die Hündin durch die Trächtigkeit begleitet. Er hilft Ihnen dabei, den Geburtstermin und die Anzahl der Welpen zu bestimmen. Informieren Sie den Tierarzt, wenn die Geburt bevorsteht und notieren Sie sich die Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes. Nachdem die Wehen begonnen haben, sollten Sie den Tierarzt anrufen, falls die Hündin länger als eine halbe Stunde Presswehen hat, ohne den ersten Welpen auszutreiben oder falls das Zeitintervall zwischen der Austreibung der einzelnen Welpen vier Stunden erreicht. Sollte die Hündin erschöpft sein und es sind noch weitere Welpen unterwegs, müssen Sie sich eventuell auch schon früher mit dem Tierarzt in Kontakt setzen.