Skip to content Skip to navigation menu

Hunde in überhitzten Autos: die Fakten


Wir alle kennen sicherlich die Warnungen und Hinweise über Hunde in überhitzten Autos. Aber warum muss der Rettungsdienst trotzdem jedes Jahr etliche Male gerufen werden, weil ein geliebtes vierbeiniges Familienmitglied in Gefahr schwebt?
Wir decken einige häufige Irrtümer über Hunde in geparkten Autos auf:

  • Es ist nur an besonders heißen Tagen gefährlich, meinen Hund im Auto zu lassen.
  • Wenn ich im Schatten parke, wird mein Auto schön kühl bleiben.
  • Wenn ich das Fenster unten lasse, wird mein Auto schön kühl bleiben.
  • Ich bin nur einige Minuten weg. In der kurzen Zeit wird mein Auto schon nicht aufheizen.

Wohlmeinende und liebevolle Hundebesitzer bringen ihren Vierbeiner in große Gefahr, nur weil sie sich über die folgenden Tatsachen nicht im Klaren sind:

  • Ein geparktes Auto heizt sich auf wie ein Backofen. Bei 24°C kann sich der Innenraum eines Autos innerhalb von nur 10 Minuten auf 34°C erwärmen.
  • Hunde schwitzen nicht am gesamten Körper wie wir Menschen, sondern lediglich an den Pfoten. Daher müssen sie hecheln, um sich abzukühlen. Hinzu kommt, dass sie ein dickes Fell haben!
  • Ob man nun das Fenster geöffnet lässt oder im Schatten parkt, hat keine große Wirkung auf die Temperatur im Inneren des Wagens.
  • Hunde können innerhalb von lediglich 15 Minuten an einem Hitzschlag sterben. Ein Hitzschlag kann in nur wenigen Minuten schwerwiegende Hirnschäden verursachen.

Das Fazit: Lassen Sie Ihren Hund niemals im geparkten Auto, selbst wenn es nur für wenige Minuten ist oder die Temperaturen relativ kühl sind. Sie glauben das nicht? Probieren Sie es aus. Setzen Sie sich mit einem Pelzmantel ins Auto.
Was sollten Sie tun, wenn Sie einen Hund in einem geparkten Wagen bemerken?

Andrew Bucher
Tierarzt und Mitbegründer von MedicAnimal