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Hundepflege

Vielleicht erstrahlt ja Ihre Wohnung jedes Jahr nach dem Frühjahrsputz in neuem Glanz, aber sind Sie je auf die Idee gekommen, einen Frühjahrsputz auch bei Ihrem Hund durchzuführen? Wahrscheinlich nicht, denn Hundepflege sollte häufiger durchgeführt werden als nur einmal im Jahr. Allerdings kann das Frühjahr eine gute Zeit sein, um die Pflegeroutinen Ihres Hundes zu überdenken. Nachfolgend finden Sie einige hilfreiche Richtlinien.

 HundebadetagPet Head – Puppy Fun Shampoo für Hunde

- Sollte ich meinen Hund mit warmem Wasser baden?

- Kann ich mein eigenes Shampoo verwenden, um meinen Hund zu baden?

- Wie häufig ist zu häufig, wenn es um das Baden von Hunden geht?

- Wann kann ich meinen Welpen das erste Mal baden?

Aus irgendeinem Grund scheint das Baden von Hunden ein Bereich der Pflege zu sein, über den es viele Legenden gibt. Und das, obwohl es sich hier in Wirklichkeit um eine recht simple Sache handelt. Viele Menschen machen es sich einfach und gehen mit Ihrem Hund zu einem Hundefriseur. Wenn man auf das Geplansche mit Wasser und all seine Folgen verzichten möchte, ist das mit Sicherheit eine Möglichkeit, über die man nachdenken sollte.

 

 Für all diejenigen, die davor nicht zurückschrecken, haben wir ein paar Tipps parat:

- Kleine Hunde kann man normalerweise im Waschbecken oder in der Badewanne baden. Verwenden Sie eine Badewannenmatte aus Gummi, damit das Tier nicht ausrutscht, und überlegen Sie es sich lieber zweimal, falls das Oberflächenmaterial der Badewanne, des Waschbeckens oder der Dusche sehr empfindlich ist.

- Lassen Sie Halsband und Leine am Hund, denn es ist äußerst schwierig, einen nassen, glitschigen Hund davon abzuhalten, aus der Badewanne zu springen, wenn er in Seifenlauge getränkt ist.Badematte für Hunde

- Gehen Sie davon aus, dass Sie diese Prozedur nicht trocken überleben werden!

- Haben Sie einen großen Hund, überlegen Sie, ob sie ihn nicht besser an einem warmen Tag draußen waschen können. Eine Person sollte die Leine festhalten und eine zweite den Eimer schwingen.

- Wählen Sie eine Wassertemperatur, die Sie selbst als angenehm empfinden. Befeuchten Sie das Fell entweder mithilfe des Duschkopfs oder mithilfe eines Eimers Wasser. Lassen Sie das Wasser sanft über den Hund fließen, um sein Fell nass zu machen; kippen Sie es auf keinen Fall mit Schwung über ihm aus.

- Verwenden Sie das richtige Shampoo, am besten ein Spezialshampoo für Hunde. Die menschliche Haut hat einen leicht sauren pH-Wert und ein Shampoo für Menschen kann die Haut eines Hundes stark austrocknen. Wenn Sie ein Hundeshampoo verwenden, brauchen Sie nicht darauf zu achten, wie häufig sie den Hund baden. Sie können es auch einmal wöchentlich tun, obwohl viele Menschen es vorziehen, ihren Hund alle ein bis zwei Monate zu baden.

- Damit Ihr Hund kein Shampoo in die Augen oder Ohren bekommt, schamponieren Sie den Kopf am besten nicht ein, sondern verwenden Sie hierzu einen feuchten Waschlappen.

- Verwenden Sie eine kleine Menge Shampoo und schäumen Sie es auf, um Körper, Beine und Bauch zu säubern. Gehen Sie sanft vor, aber behandeln Sie es wie eine ganz normale Angelegenheit, und Sie werden sehen, dass Ihr Hund sich schon bald an den Vorgang gewöhnt haben wird.

- Spülen Sie das Shampoo vorsichtig mit warmem Wasser aus und meiden Sie dabei den Kopf. Sobald Sie alle Seifenlauge aus dem Fell gespült haben, trocknen Sie das Tier mit einem Handtuch ab.

- Seien Sie vorsichtig! Sobald Sie Ihren Hund ableinen, wird er wahrscheinlich sofort losrennen, sich auf dem Teppich wälzen oder an einem Sofa reiben, um schneller zu trocknen. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn Sie Ihr Tier in einem sauberen Bereich halten, bis es vollständig trocken ist.

- Achten Sie darauf, dass Ihrem Hund nicht kalt wird, während er nass ist. Besonders, wenn er noch sehr jung, schon sehr alt, untergewichtig oder geschwächt sein sollte.

- Denken Sie daran, dass Shampoos normalerweise keine Parasiten beseitigen und Sie ein gutes Mittel gegen Flöhe, Läuse oder Zecken benötigen, um diese unerwünschten Gäste loszuwerden.

 

Ohrenreinigung beim Hund

Bei einigen Hunden müssen die Ohren regelmäßig gereinigt werden. Bei Hunden, die viel Ohrenschmalz produzieren, beispielsweise bei deutschen Schäferhunden, bei Hunden mit langen Hängeohren – man denke an Spaniel – oder bei Hunden, die generell zu Problemen mit den Ohren neigen, kann es erforderlich sein, die Ohren täglich oder wöchentlich zu reinigen. Falls Sie sich nicht sicher sein sollten, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.

Dunkelbraunes oder schwarzes Ohrenschmalz weist auf Probleme hin. Auch sollten die Ohren niemals unangenehm oder nach Hefe riechen. Falls die Ohren Ihres Hundes gerötet sind oder schmerzen, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen, da Entzündungen in diesem Bereich häufiger vorkommen und außerdem ein Hinweis auf eine Erkrankung sein können, die größere Bereiche der Haut betrifft.

Falls eine Mittelohrentzündung vorliegt, kann das Reinigen der Ohren sehr riskant sein. Verwenden Sie auf keinen Fall einen Ohrreiniger, falls Ihr Hund eine Kopfschiefhaltung zeigt, sich auffällig häufig im Kreis dreht oder wirkt, als hätte er Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Sollten Sie sich nicht sicher sein, sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Tierarzt.

Die Haut im Inneren des Ohrs ist sehr empfindlich und es empfiehlt sich auf jeden Fall, in einen hochwertigen Ohrreiniger zu investieren. Entscheiden Sie sich für ein Mittel, das gleichzeitig sanft zur Haut ist und wirksam bei der Beseitigung von Ohrenschmalz ist.

Klappen Sie das Ohr zur Reinigung gerade nach oben. Dadurch richten Sie den L-förmigen Ohrkanal gerade aus. Geben Sie die empfohlene Menge an Reinigungsmittel in das Ohr und massieren Sie danach den Ohrkanal. Der Ohrkanal fühlt sich wie eine flexible Röhre an, die unterhalb des Ohres am Kopf entlangläuft. Durch die Massage löst sich das Ohrenschmalz leichter. Reinigen Sie die Ohrmuschel mit einem Wattebausch. Führen Sie keine Hilfsmittel oder Wattestäbchen in das Ohr ein.

Wenn sich der Hund nach dieser Prozedur schüttelt, befreit er sich so von dem überschüssigen Ohrreinigungsmittel. Dies ist positiv, da so das Ohrenschmalz herausgeschüttelt wird. Achten Sie jedoch darauf, an welchem Ort dies geschieht, da es nicht sonderlich angenehm ist, wenn das Ohrenschmalz danach an der Tapete klebt.

Reinigung der Augen

 

Sollten Sie die Augen Ihres Tieres regelmäßig reinigen müssen, suchen Sie einen Tierarzt auf. Häufige Augenreinigungen sollten normalerweise nicht erforderlich sein. Bräunliche Verkrustungen sind meistens Tränenstraßen, die häufiger bei einigen Rassen vorkommen. Bei weißen Hunden sehen diese Tränenflecken nicht sehr schön aus und bei Hunden mit ausgeprägten Hautfalten im Gesicht können vertrocknete Tränenreste auf Dauer zu Hautreizungen führen. Verwenden Sie Kosmetiktücher oder geeignete Ohrenreiniger, um Tränenflecken zu vermeiden und vorhandene Verfärbungen zu beseitigen.

Zahnhygiene

Arm & Hammer Zahnpasta + Zahnbürste Set für HundeHaben Sie sich schon einmal gefragt, woran es liegt, dass der Atem mancher Hunde nicht sonderlich gut riecht? Stellen Sie sich einfach vor, Sie hätten sich noch nie im Leben die Zähne geputzt. Genau dieses Problem haben einige Hunde, wenn ihren Besitzern nicht auffällt, dass die Zähne ihres Hundes dringend gereinigt werden müssen. Hunde leiden nur selten unter Karies, entzündetes Zahnfleisch kommt jedoch häufiger vor.

Wenn Sie Ihrem Hund regelmäßig die Zähne mit einer weichen Zahnbürste und einer Hundezahnpasta reinigen, leisten Sie einen großen Beitrag zu seiner Gesundheit. Zahnprobleme gehören zu den Hauptgründen, warum Haustiere dem Tierarzt vorgestellt werden. Der Zahnschmelz ist bei Hunden weicher als bei Menschen, sodass Zahnpasta für Menschen zu grob für Hunde ist. Da Hunde nicht spülen und die Zahnpasta wieder ausspucken, ist es wichtig, eine Zahnpasta zu verwenden, die nicht zu Magenproblemen führt.

 

Sollte es Ihnen gelingen, die Zähne Ihres Hundes täglich zu putzen, leisten Sie den größtmöglichen Beitrag zur Erhaltung seiner Zahngesundheit. Entzündetes Zahnfleisch führt häufig dazu, dass ein Haustier mit der Zeit immer weniger aktiv wird. Nach einer erfolgreichen Behandlung hört man dann, dass sich der Hund wieder benimmt wie ein Welpe.  Sollte der Zustand der Zähne zu schlecht sein, stellen Sie den Hund dem Tierarzt vor und lassen Sie ihn, falls erforderlich, behandeln. Es kann einen Riesenunterschied ausmachen.