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Kastrierung Ihrer weiblichen Katze

Viele Katzen sind bereits ab dem 4. Lebensmonat fortpflanzungsfähig und können danach jederzeit trächtig werden. Die ungewollten Kätzchen werden oft an überfüllte Tierheime abgegeben, weshalb eine rechtzeitige Kastrierung als die einzig verantwortungsbewusste Lösung betrachtet wird. Wir haben in diesem Artikel einige weitere Vorteile für Sie aufgelistet.
Katzen können den Eisprung selbst herbeiführen. Das heißt, dass der Eisprung erst erfolgt, wenn sie sich paaren. Eine rollige Katze kann den Eisprung zwischen 3 und 16 Tagen hinauszögern und ist alle 2-3 Wochen fruchtbar. Die Konsequenzen sind oft extrem lästig, denn rollige Katzen miauen häufig die ganze Nacht und sind launisch. Sie versuchen oft aus dem Haus ausreißen, um auf Katersuche zu gehen, geben Urinmarkierungen ab und werden sehr anhänglich. Ein offensichtliches Anzeichen, dass Ihre Katze rollig ist, ist die Einnahme der Paarungsposition (Lordisis genannt) und die Anwesenheit markierender Kater in Ihrem Garten.

Außer den hygienischen und verhaltensbedingten Vorteilen einer Kastration gibt es überzeugende gesundheitliche Faktoren. Die Kastration reduziert das Brustkrebsrisiko und hält Ihre Katze davon ab, im Haus zu markieren. Es beugt außerdem Pyometra vor, einer lebensbedrohlichen Infektion der Gebärmutter.

Was passiert bei der Kastration einer weiblichen Katze?

Bei der Kastration werden, je nach Präferenz des Tierarztes, entweder die Eierstöcke und die Gebärmutter oder nur die Eierstöcke der Katze entfernt. Da die Eierstöcke für die Regulierung der Hormone zuständig sind, die den Fortpflanzungszyklus steuern, unterbindet die Entfernung der Eierstöcke diesen Zyklus. Die Kastration kann durch einen seitlichen Einschnitt oder durch einen Schnitt an der Bauchunterseite vorgenommen werden. Die meisten Katzen werden seitlich kastriert, denn bei dieser Methode wird nach dem Eingriff durch das Gewicht der Organe weniger Druck auf die Wunde ausgeübt. Der Einschnitt ist sehr klein, wodurch nur wenige Stiche erforderlich sind. Der Körper reagiert somit weniger abstoßend auf die Fäden und reduziert das Entzündungsrisiko auf ein Minimum. Der Schnitt kann auch an der Unterseite des Bauches vorgenommen werden. Es bleibt dem Tierarzt überlassen zu entscheiden, welche Operationsmethode am Besten ist. Die Rekonvaleszenzzeit beträgt normalerweise 5 bis 10 Tage.