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Sie nehmen Ihren Hund mit in den Urlaub?

Endlich liegt der Sommer in der Luft, der Frühlingsputz ist getan (in unseren Träumen) und es ist Zeit, den Urlaub zu planen. Für viele Hundebesitzer stellt sich dabei die Frage, ob sie ihren Hund mitnehmen sollten.

Meiner Ansicht nach lassen Sie Ihren Hund am besten dort, wo Sie wissen, dass er sich am wohlsten fühlt. Wenn Ihr Hund zu Hause bei einem vertrauten Hundesitter oder bei einem Freund oder Verwandten glücklich und zufrieden ist, ist dies wahrscheinlich besser, als ihn einer potenziell stressigen Reise auszusetzen.

Was aber, wenn Sie Ihren Hund auf eine längere Reise, von der Sie wissen, dass sie beide sie genießen werden, mitnehmen möchten? Hier unsere Top-Tipps, wie Sie dafür sorgen können, dass Ihr vierbeiniger Freund genauso viel Spaß hat wie Sie: 
  1. Seien Sie vorbereitet.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Hund mit einem Mikrochip gekennzeichnet haben, dass er geimpft und entwurmt ist und dass, falls nötig, sein Heimtierausweis gültig ist. Wenn Sie in eine Region mit vielen Zecken oder Mücken fahren, erwägen Sie entweder eine Spot-on-Lösung oder ein Halsband, um sich und Ihren Hund vor den unangenehmen Krankheiten, die diese übertragen, zu schützen.
       
  3. Prüfen.
  4. Prüfen Sie nochmals genau, ob all Ihre gebuchten Unterkünfte Ihren Hund mit offenen Armen willkommen heißen. Rufen Sie sie vorher an, um sicherzugehen.
      
  5. Autoreisen.
  6. Während der Fahrt sollten Sie Ihr Haustier möglichst in einer Transportbox der richtigen Größe unterbringen. So vermeiden Sie, dass Sie abgelenkt werden (und dass Ihr Haustier zu einem lebenden Geschoss wird, sollten Sie plötzlich bremsen müssen. Was immer eine gute Sache ist.) Eine Transportbox ist auch ein großartiger Ort für Ihren Hund zum Wohlfühlen, wenn Sie in einem Hotel oder bei Freunden übernachten müssen. Am besten planen Sie Pausen ein (idealerweise 15-30 Min. alle vier Stunden), machen mit ihm einen kurzen Spaziergang und füttern ihn mit einem eiweißreichen Snack, wenn er hungrig ist. Achten Sie darauf, dass er immer frisches Wasser zur Verfügung hat und lassen Sie Ihren Hund NIEMALS im verschlossenen Auto zurück, selbst nicht bei geöffnetem Fenster.
       
  7. Flugreisen.
  8. Im Allgemeinen können Hunde unter 8 kg mit Ihnen in der Passagierkabine reisen, während größere Hunde die Reise im Frachtraum verbringen müssen. Unabhängig davon müssen sich alle Hunde in einer von der IATA zugelassenen Transportbox befinden. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Fluglinie, da diese unter Umständen ein tierärztliches Gesundheitszeugnis verlangt. Versuchen Sie wie bei Autofahrten, zwischen dem letzten Füttern und der Reise im Flugzeug einen Abstand von sechs Stunden zu lassen. Sorgen Sie aber dafür, dass Ihr Hund Zugang zu Wasser hat (und ein letztes Mal pinkeln kann!), bevor sie das Flugzeug besteigen.
       
  9. Beruhigen Sie ihn.
  10. Nehmen Sie das Lieblingsspielzeug oder die Lieblingsdecke Ihres Hundes mit – irgendetwas, damit er sich wie zu Hause fühlt. Die Verwendung von Beruhigungsmitteln wird generell nicht empfohlen, da diese den Stress, den Hunde empfinden, nicht lindern. Sehr viel besser ist es, zunächst mit kleineren Ausflügen anzufangen und schrittweise längere Reisen zu unternehmen, um Hunde an Veränderungen in ihrer normalen Routine zu gewöhnen.
       
  11. Machen Sie einen langen Spaziergang.
  12. sobald Sie angekommen sind. Ein Hund, der ausreichend Bewegung hatte, ist sehr viel entspannter und eher bereit, neue Situationen zu akzeptieren. Wenn Ihr Hund am Ende etwas knurrt, lassen Sie sich nicht aus der Fassung bringen. Dies ist etwas Neues für ihn und es ist seine Art, Ihnen mitzuteilen, dass er Vergewisserung braucht.
       
  13. Neue Orte
  14. Wenn Sie einen neuen Raum, ein neues Restaurant oder ein fremdes Zuhause betreten, achten Sie darauf, dass Sie immer als Erster hineingehen. Lassen Sie Ihren Hund warten, bis Sie ihm erlauben nachzukommen, damit er weiß, dass Sie alles im Griff haben. Vergessen Sie nicht: Hunde lieben es, neue Umgebungen zu erkunden. Behalten Sie also alles, was er versehentlich verschlucken könnte, aufmerksam im Auge.
Andrew Bucher
Tierarzt und Mitbegründer von MedicAnimal