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Verabreichen von Augentropfen beim Hund in drei einfachen Schritten

Verabreichen von Augentropfen beim Hund in drei einfachen Schritten

Im Falle einer Krankheit oder Verletzung Ihres Hundes ist es hilfreich, einige grundlegende Handgriffe und Vorgehensweisen zu beherrschen. Sollte der Tierarzt Ihrem Hund Augentropfen verschreiben, gehen Sie bei der Verabreichung am besten wie nachfolgend beschrieben vor.

1. Vorbereitung

Lesen Sie die Hinweise auf dem Medikament. Es ist sehr wichtig, dass Sie alle Anweisungen des Tierarztes und des Herstellers der Augentropfen befolgen. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Informationen zur Anwendung auf der Flasche und dem Beipackzettel sorgfältig lesen und berücksichtigen.

Bei Augenausfluss sollten Sie den Bereich vor Anwendung des Präparats mit einer sterilen Augenspülung reinigen. Entfernen Sie die Kappe des Arzneifläschchens und legen Sie sie auf einer sauberen Oberfläche ab.

2. Fixieren des Hundes

Waschen Sie sich sorgfältig die Hände, bevor Sie Ihren Hund fixieren. Am besten hilft Ihnen ein Freund oder ein Familienmitglied und hält den Hund fest. Dadurch haben Sie beide Hände frei, um die Tropfen ins Auge zu träufeln. Sollten Sie keine Hilfe haben, halten Sie den Hund so zwischen den Knien fest, dass sein Rücken Ihnen zugewandt ist oder platzieren Sie ihn vor einem Hindernis, damit er nicht nach hinten ausweichen kann.

Alternativ können Sie Ihren Hund zum Festhalten auch auf einem Tisch platzieren. Stellen Sie sich neben den Tisch – und zwar auf die dem zu behandelnden Auge gegenüberliegende Seite. Umfassen Sie die Schultern des Hundes mit dem rechten Arm (diese Beschreibung richtet sich an Rechtshänder. Sollten Sie Linkshänder sein, verwenden Sie jeweils den anderen Arm). Halten Sie mit der linken Hand den Kopf des Hundes fest. Das Fläschchen mit den Augentropfen handhaben Sie mit der rechten Hand. Sollte der Hund versuchen aufzustehen, lehnen Sie sich mit dem Oberkörper über seine Schulterpartie, um dies zu verhindern. Beachten Sie, dass richtiges Fixieren Ihrem Hund keine Schmerzen bereitet. Es minimiert die Wahrscheinlichkeit, ihn unnötig zu stressen und erlaubt es Ihnen, die Augentropfen leichter zu verabreichen. 

3. Verabreichung der Augentropfen

Führen Sie eine Hand (die linke, falls Sie Rechtshänder sind) unter das Kinn des Hundes und umfassen Sie die Schnauze. Heben Sie den Kopf an, sodass der Hund mit den Augen zur Decke schaut. Ziehen Sie, je nachdem, in welches Auge Sie die Tropfen träufeln möchten, mit den Fingern oder dem Daumen vorsichtig das Augenlid des gewünschten Auges nach unten. Dabei stülpt sich der Bindehautsack etwas nach außen, sodass Sie die Tropfen leichter einbringen können. Halten Sie das Präparat in der anderen Hand und legen Sie sie auf den Kopf des Hundes. Zeigen Sie vor der Anwendung mit dem Fläschchen nicht auf das Auge des Hundes, damit er nicht von der Spitze verletzt werden kann, falls er sich unerwartet bewegen sollte. 

Träufeln Sie die vorgeschriebene Anzahl von Augentropfen in den Bindehautsack und achten Sie auch dabei sorgfältig darauf, dass das Auge nicht mit der Spitze des Fläschchens in Kontakt kommt. Lassen Sie den Hund los, damit er blinzeln und sich bewegen kann. Durch das Blinzeln werden die Augentropfen gleichmäßig auf der Oberfläche des Auges verteilt. Dies erhöht die Wirksamkeit des Medikaments.