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Haben immer weniger Menschen Haustiere?

Bis zum Ende des Jahrzehnts könnte sich die Zahl der Haustiere voraussichtlich halbieren

Neuen Studien zufolge könnte sich die Zahl der Haustiere im Zeitraum von 2013 bis 2020 um die Hälfte verringern, wenn der aktuelle Trend weiter anhält.

Der Rückgang geht vermutlich auf sich ändernde Lebensweisen und hohe Haltungskosten für Haustiere zurück. Bei einer vor Kurzem durchgeführten Umfrage zu den Haltungskosten von Haustieren gaben 90 Prozent der Kunden an, dass sie gerne hochwertigeres Futter kaufen würden, wenn es nicht so kostspielig wäre.

Unser Cheftierarzt sagt:

„Es gibt zwar zahlreiche Faktoren, die dazu beitragen, dass immer weniger Menschen Haustiere besitzen, wie beispielsweise die Tatsache, dass immer mehr in Mietwohnungen wohnen, doch gibt es ganz deutliche Anzeichen dafür, dass heutzutage das Halten von Haustieren als teurer erachtet wird.

Eine neue Studie zeigt, dass 73 Prozent der Haustierbesitzer fest davon überzeugt sind, dass das Halten von einem Haustier ihrer geistigen Gesundheit zugutekomme. Ein Haustier zu besitzen, kann viele Vorteile haben, wie z. B. Gesellschaft und weniger Stress. Darüber hinaus ist bewiesen, dass Haustiere das Leben von uns Zweibeinern verlängern. Zudem können unsere Vierbeiner auch dabei helfen, Krampfanfälle vorherzusehen, den Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken und sogar die Blutzuckerwerte von Diabetikern zu beobachten.

Das Halten von Haustieren sollte nicht als Luxus erachtet werden. Doch, wenn man bedenkt, dass sich die Haltungskosten für einen Hund oder eine Katze über die gesamte Lebensdauer auf 37.000 Euro bzw. 20.000 Euro belaufen können, sehen sich manche Besitzer mit der finanziellen Seite überfordert.

Es gibt zahlreiche Tipps, wie Haustierbesitzer die Kosten für ihr Haustier unter Kontrolle behalten können. Das Halten eines Haustiers ist schließlich eine wertvolle Lebenserfahrung und sollte niemandem vorenthalten werden.“

Shoppen Sie online
„Haustierprodukte können online bis zu 30 Prozent günstiger sein. Es empfiehlt sich auch, Futter in großen Mengen zu bestellen. Große Mengen decken einen längeren Zeitraum ab und sind auf lange Sicht günstiger. Zudem sind auch Medikamente online oft günstiger. Das ist vor allem bei Tieren mit chronischen Erkrankungen gut zu wissen.“

Versichern Sie Ihr Haustier
„Eine Haustierversicherung kann sich als Lebensader für Ihren Vierbeiner erweisen. Doch achten Sie auf das Kleingedruckte und vergleichen Sie verschiedene Angebote. Am besten schließen Sie die Versicherung ab, bevor Ihr Haustier das siebte Lebensjahr erreicht. Denn viele Versicherungen akzeptieren keine Haustiere mehr, die älter als sieben sind. Die Versicherungsbeiträge können von vielen Faktoren, wie z. B. dem Wohnort, abhängig sein. Außerdem übernehmen die meisten Versicherungen die Kosten für Vorerkrankungen nicht.“

Eröffnen Sie ein Sparkonto
„Mit einem Sparkonto können Sie die Ausgaben für Ihr Haustier im Griff behalten. Einem neuen Bericht zufolge wurden fast vier von zehn Fällen nicht von Versicherungsunternehmen übernommen. Daher empfiehlt es sich, etwas Geld beiseitezulegen, auf das Sie im Notfall zurückgreifen können.“

Besuchen Sie regelmäßig den Tierarzt
„Vorsorge ist immer besser als Nachsorge! Es ist sowohl für die Gesundheit Ihres Vierbeiners als auch für Ihr Bankkonto von Vorteil, wenn Sie Ihr Tier regelmäßig vom Tierarzt untersuchen lassen. Ich musste leider schon häufiger Haustiere einschläfern, weil Haustierbesitzer zu spät mit ihren Tieren zu mir kamen. Die Erkrankungen waren zu weit fortgeschritten und ließen mir keine andere Wahl. Daher rate ich Ihnen, Ihr Haustier mindestens einmal im Jahr vom Tierarzt durchchecken zu lassen. Je früher Probleme erkannt werden, desto leichter – und günstiger – ist es, sie in den Griff zu bekommen. Kastration ist zudem auch empfehlenswert. Denn auf diese Weise kann nicht nur eine unerwünschte Fortpflanzung verhindert, sondern auch das Risiko von zahlreichen (oft teuren) Gesundheitsproblem gemindert werden.“