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Vor- und Nachteile der Kastrierung Ihrer Hündin

Die Kastrierung, oder auch "Ovariohysterektomie", ist die operative Entfernung der Fortpflanzungsorgane unter Vollnarkose.

Vorteile:

Einer der größten Vorteile ist die bedeutende Verringerung des Brustkrebsrisikos, wenn die Kastrierung frühzeitig erfolgt. Wenn Hündinnen kastriert werden, bevor sie zum ersten Mal läufig waren, erkranken sie später weniger häufig an bösartigen Brusttumoren. Das Risiko gleicht sich mit jeder Periode wieder an, das heißt, dass eine Hündin, die nach drei Perioden kastriert wird, dem gleichen Risiko ausgesetzt ist wie eine nicht kastrierte Hündin.

Die Kastrierung verhindert zusätzlich Pyometra, eine schwerwiegende Infektion der Gebärmutter, welche lebensbedrohlich sein kann.

Ihre Hündin wird nicht läufig, was an sich einige Vorteile hat. Sie müssen den Wohnraum, den Sie mit Ihrer Hündin teilen, nicht so häufig sauber machen, da keine Blutungen mehr entstehen, Ihre Hündin streunt nicht und Sie müssen sich um keine ungewollten Trächtigkeiten Sorgen machen.

Eine kastrierte Hündin kann nicht scheinschwanger werden. Scheinschwangerschaften sind oft stressig und resultieren zumeist in Appetitverlust und Aggressivität. Die Kastration wird oft als verantwortungsbewusst angesehen, da ungewollte Schwangerschaften die Hundebevölkerung noch weiter vergrößert und mehr Hunde ins Tierheim gegeben werden.