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Was Sie über die Haut Ihres Tieres wissen sollten

5 verblüffende Fakten über die Haut Ihres Tieres

- Das Fell von Hunden besitzt bis zu 600 Haare pro Quadratzentimeter und das von Katzen sogar bis zu 1.600.

- Die Haut eines Hundes erneuert sich etwa alle 22 Tage. 

- Die Haut von Hunden und Katzen ist annähernd pH-neutral, während die von Menschen leicht sauer ist. Wenn Sie ein Tier häufig mit für           Menschen gedachtem Shampoo baden, kann die Haut trocken werden und beginnen zu jucken. Aus diesem Grund sollten Sie nur Shampoo speziell für Hunde bzw. Katzen verwenden. 

- Es gibt drei Gruppen von Mikroorganismen, die auf der Haut eines Hundes oder einer Katze leben können, ohne Probleme oder Erkrankungen zu verursachen: Die residente Hautflora findet sich auf verschiedenen Teilen der Haut, die transiente Hautflora beherbergt Keime, die von außen auf die Haut gebracht werden und diese in der Regel nur temporär besiedeln, und die temporär residente Flora besteht aus Keimen, die sich Veränderungen der Haut zu Nutze machen, sie in größerem Maßstab besiedeln und dann wieder verlassen.

- Häufig findet der Fellwechsel am deutlichsten im Frühjahr und im Herbst statt. Hunde und Katzen mit Langhaar und wenig Unterwolle werfen das Fell hingegen in Form eines sogenannten Mosaik-Wechsels ab. Der Zeitraum, in dem ein Haar aktiv wächst, wird anagen genannt. Die Ruhephase des Haares im Follikel nennt man telogen. Am Ende dieser Phase wird das Haar abgeworfen.

Der Fellwechsel

FurminatorWie sehr man sein Tier auch liebt: Wenn es stark haaren sollte, kann dies auch zu Missmut bei demjenigen führen, der den Staubsauger zu schwingen hat. Der Fellwechsel ist ein natürlicher Prozess, da jedes Haar nur eine begrenzte Lebenszeit besitzt. Alte Haare werden durch neue ersetzt (bei Hunden mit Langhaar und wenig Unterwolle in Form eines Mosaik-Wechsels) und der Fellwechsel wird sowohl von der Länge des Tages als auch der Temperatur beeinflusst. Die meisten Hunde wechseln ihr Fell im Frühling und im Herbst. Genetik, Hormone und andere Faktoren, wie beispielsweise Stress, wirken sich auf den Zyklus der Haarerneuerung aus. Will man vermeiden, dass sich die Haare über das gesamte Haus verteilen, ist es immer noch am besten, das alte Fell durch Bürsten zu entfernen. Der Furminator erledigt diese Aufgabe wirklich hervorragend!

Futtermittel und Haaren

Ist das Futter qualitativ minderwertig, kann dies zu Stress führen und in Folge zu Haarverlust. Sollte Ihr Hund oder Ihrer Katze sehr viel Fell verlieren, können Sie versuchen, dem mit einem Futter höherer Qualität entgegenzuwirken. Eine gesunde Ernährung ist zweifellos von wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit Ihres Tieres.

Einige Tiere benötigen bestimmte Nährstoffe in einem größeren Maße. Dies kann unter anderem an Besonderheiten der Rasse liegen sowie am Alter oder Lebensstil. Ein bestimmtes Futtermittel, das in den meisten Fällen hinreichend ist, kann für ein bestimmtes Individuum eventuell nicht ausreichend sein. In einigen Fällen sind dann Ergänzungsmittel hilfreich. Lassen Sie sich immer erst vom Tierarzt beraten, bevor Sie Ergänzungsmittel zu Alleinfuttermitteln reichen, damit bestimmte Nährstoffe nicht im Übermaß gegeben werden.

Einige Besitzer von Haustieren sind der Ansicht, dass der Proteingehalt des Futters für Ihr Tier, insbesondere wenn es sich um einen Hund handelt, eher gering sein sollte. Protein als Nährstoff wird im Zusammenhang mit Haut und Fell gerne unterschätzt.  Ungefähr ein Drittel der vom Hund aufgenommenen Proteine trägt dazu bei, Haut und Fell gesund zu erhalten.

Fettsäuren und die Haut von Hunden und Katzen

Sollte die Haut aufgrund eines relativen oder absoluten Mangels an essenziellen Fettsäuren beeinträchtigt sein, kann der Zustand der Hautschuppen möglicherweise mithilfe von Ölen verbessert werden. Bei einem absoluten Mangel reicht die Menge der vom Tier aufgenommenen Fettsäuren nicht aus, während bei einem relativen Mangel das Tier nicht in der Lage ist, ausreichend Öle zu absorbieren, obwohl es theoretisch genug erhält. Trockenfutter enthält in der Regel von vornherein weniger Fette und Öle als Feucht- oder Frischfutter und wenn es zu lange, zu warm oder zu feucht gelagert wird, verringert sich der Anteil an Fettsäuren noch zusätzlich.

Welche Öle sind nützlich? Fischöle und Leinöl (manchmal auch Leinsamenöl genannt) haben eine positiveMegaderm EFA-Z für Hunde und Katzen Wirkung auf den Zustand von Haut und Fell. Fettsäuren können bei Hunden und Katzen mit bestimmten Arten von Hautproblemen sehr hilfreich sein. Aus diesem Grund sind inzwischen Ergänzungsmittel mit den Fettsäuren von Borretschöl oder Nachtkerzenöl erhältlich.

Einige Experten sind der Ansicht, dass bestimmte Ergänzungsmittel zur Behandlung von Hautproblemen hoch dosiert gegeben werden müssten – beispielsweise dann, wenn eine ererbte Veranlagung zu allergischen Hautkrankheiten vorhanden ist. Sie sollten sich jedoch immer an die Anweisungen des Tierarztes halten. Während es zweifellos bei Tieren mit Hautproblemen empfehlenswert ist, solche Öle zu füttern, sind sich die Experten noch nicht einig, ob dies tatsächlich bei einem gesunden, erwachsenen Tier erforderlich ist, das bereits über das Futter mit ausreichend essenziellen Fettsäuren versorgt wird.

Hautprobleme bei Katzen und Hunden

Obwohl Hautprobleme bei Hunden und Katzen weit verbreitet sind, erweist es sich als schwierig, die Ursache zu finden. Gelegentlich wurde vermutet, dass bis zu 90 % der Hautprobleme bei Katzen und Hunden in Zusammenhang mit Flöhen stehen oder von ihnen verursacht werden. Der größte Teil des Lebenszyklus eines Flohs findet außerhalb des Tieres statt und eine Reaktion des Tieres kann schon alleine dadurch ausgelöst werden, dass ein Floh auf ein Tier springt und es sticht. Dies bedeutet, dass einem Hautproblem auch dann Flohbefall zugrunde liegen kann, wenn man keinen Floh auf dem Tier selbst findet.

Als Ersthilfe können Sie Ihr Tier mit einem speziell für die Tierart entwickeltem Produkt gegen Flöhe behandeln. Verwenden Sie ein Produkt gegen Flöhe für Hunde NIEMALS bei einer Katze. Verwenden Sie das Produkt entsprechend der jeweiligen Anweisungen und nur so häufig, wie es empfohlen wird. Spot-on-Produkte beispielsweise werden meist monatlich angewendet, aber überprüfen Sie bitte in jedem Fall den Beipackzettel.

Bei Hautproblemen können Tierärzte eine Reihe grundlegender diagnostischer Tests durchführen.  Hautgeschabsel und ausgebürstetes Fell können auf Parasiten, Eier und Flohkot untersucht werden. An ausgerupften Haaren lässt sich feststellen, ob die Haarspitzen aufgrund von Juckreiz beschädigt wurden.

Zu den weiteren Ursachen von Hautproblemen zählen Allergien, bakterielle Infektionen sowie Pilze und Milben, beispielsweise die Sarcoptes-Räude auslösenden Räudemilben. Einige dieser Probleme können sehr schwerwiegend werden, bedeutendes Leid verursachen oder sogar auf den Menschen übergehen. Deswegen ist es wichtig, bereits frühzeitig einen Tierarzt aufzusuchen.