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Wie können Sie Ihrem Tierarzt helfen?

Mal abgesehen davon, dass Sie Ihr Haustier bei sich haben – was können Sie noch tun, damit der Besuch beim Tierarzt sich für alle Beteiligten lohnt? Unser Chef-Tierarzt Andrew Bucher verrät Ihnen seine 10 besten Tipps…

1) Bewachen Sie Ihren Hund im Wartezimmer. Wenn Sie eine aus Ausziehleine nutzen, halten Sie diese so kurz wie möglich. Ich muss hoffentlich nicht erklären, warum.

2) Bringen Sie Ihre Katze bitte in einer Transportbox vorbei, nicht auf den Armen. Katzen bevorzugen es SEHR, irgendwo sicher eingeschlossen zu sein (beispielsweise in einer Transportbox zusammen mit ihrer Lieblingsdecke) - vor allem, wenn sie in einer fremden Umgebung sind. Als Tierärzte sind wir außerdem rechtlich für die Sicherheit Ihrer Haustiere verantwortlich, sobald Sie eingecheckt haben und sich innerhalb der Praxis bewegen. Also kommen Sie uns bitte entgegen.

 

Make sure your pets feel as safe and comfortable


3) Bitte hören Sie uns zu & glauben Sie uns! Aussagen wie „dieser Klumpen stört ihn nicht wirklich“, „seine Zähne sind in Ordnung“ oder „er ist zu alt für eine Operation“ helfen weder Ihnen, noch Ihrem Haustier. Folgen Sie BITTE auch den Hinweisen für eine nachträgliche Pflege, die wir Ihnen mit auf den Weg geben – ohne Sie schlägt die Behandlung nicht an.

4) Sagen Sie uns, wenn Sie mit etwas nicht zurechtkommen. Wir besitzen selbst Haustiere und verstehen vollkommen, dass es nicht einfach ist, die eigene Katze zweimal am Tag mit einer Tablette zu füttern. Aber wir können Ihnen zahlreiche Tricks verraten, damit es Ihnen leichter fällt. Also fragen Sie ruhig!

5) Kommen Sie vorbereitet zu Ihrem Termin Schreiben Sie vor Ihrem Besuch alle wichtigen Beobachtungen auf, die Sie gemacht haben. Also beispielsweise, wann Sie das erste Mal das Problem bemerkt haben und wie es sich entwickelt hat (schneller oder langsamer?), ob es schlimmer geworden ist und ob es an einem bestimmten Tag oder zu einer bestimmten Zeit passiert ist.

6) Warten Sie nicht ab „Was meinen Sie damit, dass er 3 Tage lang träge war? Hat sie seit längerem an Gewicht verloren? Seit wann hat er sich übergeben?“ Das sind alles Fragen, die uns normalerweise durch den Kopf gehen. Seien sie aufmerksam und wenn Ihnen etwas nicht normal vorkommt, handeln Sie sofort.

7) Wissen über Medikamente: Gehen Sie sicher, dass Sie über die Medikamente für Ihr Haustier ausreichend informiert sind. Dazu zählen beispielsweise die Nebenwirkungen bei einer Unter- oder Überdosierung. Informieren Sie sich auch über den Zustand Ihres Haustieres und welche Produkte als Ergänzung eingenommen werden können. Wenn Sie irgendwelche Zweifel haben, fragen Sie einfach Ihren Tierarzt!

 

Come prepared for your visit and follow the aftercare advice given.


8) Beratungszeit: Wenn Sie seit einer Weile nicht mehr beim Tierarzt waren und gern über mehrere Themen sprechen möchten, fragen Sie einfach nach einem längeren Termin. Normalerweise dauert dieser 20-30 Minuten. Ihr Tierarzt hat dann ausreichend Zeit, um Sie ausführlich zu beraten und ohne am Ende in Hektik zu verfallen. Das ist auch für Sie wichtig, damit Sie die ganzen Informationen erfragen, aufnehmen und verdauen können.

9) Wiedervorstellung – bitte nehmen Sie diesen Termin wahr! Selbst wenn Ihr Haustier „wieder besser aussieht“. Andernfalls riskieren Sie, dass Sie in einigen Wochen oder Monaten wieder zum Tierarzt müssen, weil die Probleme wieder aufgetreten sind. Leider lassen sich die Leiden beim zweiten Mal nicht so leicht behandeln…wir haben Sie gewarnt.

10) Und zu guter Letzt… wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gerne mal zubeißt (beispielsweise aus Angst), wenn er in stressigen oder ungewohnten Situationen ist, sagen Sie es uns gleich – und nicht nachdem er zugebissen hat.

Das war es auch schon. Im Gegenzug versprechen wir, Ihrem Haustier die beste Behandlung zu geben, die es bekommen kann.