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Wie viel Bewegung braucht ein Welpe?

Denken Sie daran, dass ein Welpe viel weniger Bewegung braucht als ein ausgewachsener Hund. Während des Wachstums sind die Gelenke noch in der Entwicklung und zu viel Bewegung kann später zu Problemen führen.

Der British Kennel Club empfiehlt folgende Faustregel, wenn Sie ausrechnen möchten, wie viel Bewegung Ihr Welpe braucht: fünf Minuten pro Lebensmonat verteilt auf zwei Einheiten pro Tag. Ist der Welpe beispielsweise vier Monate alt, darf er sich 20 Minuten lang bewegen. Diese 20 Minuten teilen Sie am besten auf zwei Spaziergänge á 10 Minuten auf. Mit einem Jahr sollte der Hund Spaziergänge von 30 bis 60 Minuten machen können.
Bevor nicht die Grundimmunisierung des Welpen abgeschlossen ist (meist nach etwa 12 Wochen), sollte er ausschließlich mit anderen geimpften Welpen auf Privatgrundstücken Kontakt haben. Es ist wichtig, dass ein Welpe mit anderen Hunden zusammenkommt, damit er lernt, wie er erfolgreich mit anderen Hunden und Menschen kommunizieren kann.
Wenn die Grundimmunisierung Ihres Welpen abgeschlossen ist, können Sie ihn mit in die Öffentlichkeit nehmen. Achten Sie bitte darauf, an welchen Orten Sie ihn von der Leine lassen können und an welchen nicht. Wenn Sie ihn ohne Leine laufen lassen, ist es wichtig, dass er gelernt hat, bei Rückruf zu Ihnen zu kommen.
Bei großen Rassen ist aufgrund ihrer Wachstumsgeschwindigkeit und ihres höheren Gewichts das Risiko höher, später an Gelenkproblemen zu erkranken als bei kleineren Hunden. Halter von großen Hunden müssen, wenn sie ihre Welpen bewegen, vorsichtiger sein als Halter von kleineren Hunderassen. Welpen großer Rassen sollten bei Spaziergängen in der Bewegung eher eingeschränkt werden, damit das Risiko von Muskelzerrungen und Gelenkschäden verringert wird.
Zudem kann ein Spaziergang mit vollem Magen zu Blähungen führen, weswegen Halter von Welpen großer Rassen besser vor der Fütterung Spazieren gehen oder warten, bis die Mahlzeit verdaut wurde. Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nur Informationszwecken dient. Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, besprechen Sie diese mit Ihrem Tierarzt.