Skip to content Skip to navigation menu

Zahnpflege leicht gemacht.

 

Zahnpflege leicht gemacht.

Häufige Ursachen für Zahnerkrankungen:

Es gibt verschiedene Faktoren, die Zahnerkrankungen in Hunden hervorrufen:

-         Das Alter

Je älter Ihr Hund ist, desto anfälliger ist er für Zahnerkrankungen.

 

-         Die Rasse

Brachycephalische Hunde, solche die ein ‘eingedrücktes Gesicht’ haben, wie Boston Terrier, Bulldoggen, Boxer, Shih tzu, Pekinesen usw., haben zumeist ein anfälligeres Gebiss. Alle Hunde haben 42 Zähne, aber bei den eben genannten Rassen gibt es weniger Platz, diese unterzubringen, weshalb sie oft kreuz und quer im Mund wachsen. Dadurch bleiben mehr Essensreste zwischen den Zähnen hängen, was in Plaque- und letztendlich Zahnsteinbildung resultiert. Das kann dann zu Zahnfleischentzündungen führen.  

 

-         Die Ernährung

Hunde, die Dosenfutter bekommen, haben oft mehr Plaque als Hunde, die Trockenfutter fressen. Trockenfutter muss besser gekaut werden und entfernt manche Reste gleich beim Fressen.

 

-         Pflege

Tägliches Zähneputzen reduziert die Zahnsteinbildung bedeutend. Speziell entwickeltes Futtermittel zur Zahnpflege hilft Zahnbelagbildung zu reduzieren.

 

Symptome:

Es ist wichtig, dass Sie die Symptome von möglichen Zahnerkrankungen erkennen können, damit diese gleich behandelt werden. Wir haben Ihnen im folgenden einige Symptome aufgelistet:

Anfangsstadiumssymptome:

-         Mundgeruch

-         Plaquebildung

-         Rotes, geschwollenes Zahnfleisch

Fortgeschrittenes Stadium:

-         Zahnfleischentzündungen

-         Zurückgezogenes Zahnfleisch

-         Sabbern

-         Meiden von Trockenfutter aufgrund von sensiblem Zahnfleisch

-         Laufende Nase, Niesen

-         Schwellungen im Gesicht

-         Eiter um die Zähne/das Zahnfleisch

 

Sie haben die Symptome erkannt, was jetzt?

Jetzt müssen Sie erst einmal zum Tierarzt, welcher entscheiden wird, ob die Zähne klinisch gereinigt werden sollten. Dadurch wird Zahnstein entfernt und der Zahnschmelz poliert, um Plaquebildung zu vermeiden. Kariesbefallende Zähne oder die, die schon gelockert sind, müssen vielleicht auch entfernt werden.

 

Vorbeugung:

Es gibt viele verschiedene Zahnpflegeprodukte. Wir haben einige für Sie aufgelistet, um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern. Sie können auch mehrere Produkte kombinieren, schauen Sie einfach mal was für Ihren Hund am besten geeignet ist.

-         Bestimmte Futtermittel wie Hills T/D pflegen die Zähne beim Fressen. Sie wurden speziell für Hunde und Katzen mit Zahnerkrankungen entwickelt und sind ganz ohne Rezept erhältlich. Hills stellen außerdem zahnpflegendes Futter für Katzen her, welches Plaque- und Zahnsteinbildung verhindert und gleichzeitig viele Nährstoffe beinhaltet.

 

-         Royal Canin bieten Trockenfuttermittel für Hunde an, die Zähne und Haut instandhalten. Die Stückchen reiben beim Kauen Plaque und Zahnstein von den Zähnen ab und binden außerdem Kalzium, wodurch die Zahnsteinbildung gemindert wird.

 

-         Plaque Off für Hunde und Katzen gibt es in Körnerform, welches zum Futter zugegeben wird und Mundgeruch und die Plaque- und Zahnsteinbildung unterbindet. 

 

-         Dentastix ist nur für Hunde erhältlich und reduziert Plaque- und Zahnsteinbildung bis zu 60%.  Sie sehen kreuzförmig aus und entfernen Plaque gleich beim Kauen, auch zwischen den Zähnen. 

 

-         Kauknochen können bei der Plaqueentfernung auch sehr hilfreich sein. Nylabone oder Kong sind gute Beispiele, da sie zumeist kleine Vorsprünge haben, die das Zahnfleisch reinigen und massieren.

 

-         Und dann gibt es natürlich auch noch Zahnbürsten und -pasten. Es ist natürlich gar nicht so einfach, das Zähneputzen regelmäßig beizubehalten, besonders wenn Ihr Haustier nicht daran gewöhnt ist. Fangen Sie am besten gleich früh damit an. Es gibt die verschiedensten Sorten von Zahnbürsten, von Fingerbürsten bis zu solchen, die auf die Größe Ihres Hundes abgestimmt sind. Es ist die aufwendigste Methode, aber auch die effektivste!

 

 

Wie Sie die Zähne am besten putzen:

Heben Sie den Kopf leicht an und schieben Sie die Lippen von den Schneidezähnen. Dadurch können Sie gleichzeitig oben und unten putzen. Lassen Sie Ihren Hund erst die Zahnpasta schmecken, damit er sich daran gewöhnt, und putzen Sie langsam. Sie sollten die Dauer langsam erhöhen, fangen Sie mit 15 Sekunden auf jeder Seite an und verlängern Sie bis zur 1 Minute. Loben Sie Ihren Hund jedes Mal und dadurch sollte es schnell zur Routine werden.

 

Hinweis: Machen Sie zuerst einen Termin mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie sich entscheiden, denn er hat oft noch weitere Tipps.