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Wir wissen, dass die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Haustier eine ganz besondere ist. Schließlich kennt niemand Ihr Haustier so gut wie Sie. Außerdem sind Sie der Lieblingsmensch Ihres Haustiers! Aber wie bei jeder anderen Beziehung auch, müssen Sie etwas Zeit und Mühe investieren, um die einzigartige Verbindung zu Ihrem Hund oder Ihrer Katze aufrechtzuerhalten.

Ob Sie kürzlich einen Welpen bei sich willkommen geheißen haben, eine ältere Katze adoptiert haben oder einfach nur die Verbindung zu Ihrem Haustier stärken möchten – hier sind einige Tipps für eine lang anhaltende Verbindung.

1. Denken Sie daran, Ihrem Haustier Ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken

Wir alle halten unser Haustier gerne einmal für selbstverständlich. Bei unserem hektischen Leben ist Multitasking manchmal unvermeidbar. Wenn Sie sich aber das nächste Mal dabei ertappen, zu viel auf Ihr Handy zu schauen, während Sie den Ball werfen, oder zu vertieft in eine Fernsehsendung zu sein, wenn Ihr Haustier gerade am Bauch gekrault werden möchte, sollten Sie einen Moment innehalten und sich ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Unsere Haustiere sind empfänglicher, als wir denken, und mit ihrem feinen Gespür merken sie genau, wann sie unsere volle Aufmerksamkeit haben.

2. Lernen Sie, die Signale zu erkennen

Hunde und Katzen können vielleicht nicht über ihre Gefühle sprechen, aber an Charaktermerkmalen mangelt es unseren tierischen Freunden nicht. Und indem Sie sich die Zeit nehmen, diese zu beobachten, können Sie sich besser auf die Vorlieben und Abneigungen Ihres Haustiers einstellen.

Das bedeutet, die Körpersprache Ihres Haustiers aufmerksam zu beobachten sowie die Spiele, die ihm gefallen und die Situationen, in denen es gestresst ist.

Obwohl Sie vielleicht gerne hundertmal am Tag mit ihrer kürzlich adoptierten Katze kuscheln würden (absolut verständlich!), ist es vernünftiger, ihr etwas Raum zu geben – insbesondere, während sie sich an Ihr Zuhause gewöhnt. Katzen lieben Verstecke. Daher sollten Sie unbedingt für genügend Optionen sorgen (wie Katzenbäume und Katzenhöhlen) und damit eines der Grundbedürfnisse Ihrer Katze erfüllen.

3. Sorgen Sie für Routine

Tiere mögen Beständigkeit. Deswegen ist es wichtig, im Tagesablauf Ihres Haustiers für Struktur zu sorgen und so zu seinem Wohlbefinden beizutragen. Wenn der Tagesablauf Ihres Haustiers hingegen unvorhersehbar ist, ist die logische Folge, dass Ihr Haustier verwirrt und selbst unberechenbar wird.

Eine Routine beim Füttern, bei der Fellpflege und bei Spaziergängen macht Ihnen und Ihrem Haustier das Leben leichter. Denken Sie aber daran, dass ein Zeitplan nicht bedeutet, dass Sie nicht auch für etwas Abwechslung sorgen sollten, um Ihr Haustier zu überraschen. Dafür genügt es schon, bei Spaziergängen nicht immer denselben Weg zu nehmen oder Ihr Haustier mit neuen Snacks zu belohnen.

4. Bringen Sie Ihrem Haustier etwas Neues bei

Geistige Stimulation ist unverzichtbar für das Wohlbefinden Ihres Haustiers und kann eine tolle Möglichkeit sein, die Verbindung zu Ihrem Haustier zu stärken. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten: vom Üben eines neuen Tricks mit Ihrem Hund bis hin zum Antrainieren einiger grundlegender Befehle für Ihre Katze.

Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Setzen Sie dabei Futter ein! Sowohl Hunde als auch Katzen lassen sich durch Futter motivieren, sodass wir Snacks als Belohnung für erlernte Befehle wie „Such“, „Sitz“ oder „Pfote“ verwenden können. Entscheidend ist, dass Sie Geduld haben, die Einheiten unterhaltsam gestalten (nicht länger als ein paar Minuten) und nicht mit Lob geizen.

Am besten funktionieren sowohl verbale als auch visuelle Zeichen. Wenn Sie also Ihrem Bello beibringen, Pfote zu geben, sollten Sie ihm die leere Hand mit der Handfläche nach oben entgegenhalten und dabei „Pfote“ sagen. Nach einiger Zeit und mehreren Wiederholungen wird Ihr Haustier lernen, die Hinweise zu erkennen.

Wie Sie sehen, sind dies nur einige Beispiele dafür, wie Sie die Zeit mit Ihrem Haustier besser nutzen können. Aber da jedes Haustier anders ist, sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt! Sollten Sie sich also am Abend am liebsten gemeinsam auf das Sofa kuscheln, möchten wir Sie nicht davon abhalten.