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Sicherheitstipps zu Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür. Doch die festliche Zeit bringt nicht nur Freude mit sich, sondern birgt auch zahlreiche Risiken und Gefahren für Ihren Vierbeiner. Andrew Bucher, MedicAnimal Tierarzt, hat einige wichtige Ratschläge für Sie zusammengestellt, damit Sie Ihren Haustieren eine schöne und vor allem stressfreie Weihnachtszeit bereiten können.

Die Gefahren rund um den Weihnachtsbaum

Die Weihnachtszeit kann für Haustiere und ihre Besitzer stressig sein und auch einige Gefahren bereithalten. Da wäre zuallererst der Weihnachtsbaum. Katzen klettern von Natur aus gerne und der Weihnachtsbaum lädt gerade so dazu ein. Daher ist ein robuster Baumständer, der den Weihnachtsbaum sicher und fixiert hält, unverzichtbar. Der Baum darf nicht umfallen, falls Ihre Katze in den Baum springt oder darin herumklettert. Es hilft auch, wenn Sie den Baum in der Ecke des Raumes aufstellen. Allerdings ist es am besten, wenn Sie Ihre Katze daran hindern, in den Baum zu springen, oder zumindest vorgewarnt werden. Stellen Sie daher ein paar Hindernisse um den Stamm oder platzieren Sie Gegenstände, die ein Geräusch machen, wenn Ihre Katze sich dem Baum nähert. Alufolie eignet sich dafür bestens. Denn sie ist leicht und raschelt, was die meisten Katzen nicht mögen. Das ideale Frühwarnsystem für Sie. Wenn nichts anderes hilft, umzäunen Sie Ihren Weihnachtsbaum so gut es geht. Kabel sind ebenfalls besonderer Vorsicht geboten. Am besten befestigen Sie herumliegende Kabel an der Wand oder an der Sockelleiste, damit sich Ihr Haustier nicht darin verheddern kann. Zu guter Letzt: Schalten Sie die Lichter aus, wenn Sie ins Bett gehen. Sie mögen vielleicht schlafen. Aber wer weiß, was Ihr Vierbeiner so anstellt.

Darmobstruktion verhindern

Zur Weihnachtszeit haben wir zahlreiche Dinge im Haus, z. B. Lametta, Schleifen, Bänder, Geschenkpapier oder Tannennadeln, die eine Darmobstruktion (Darmverschluss) verursachen können. Achten Sie bei der Baumauswahl darauf, dass Sie sich für einen Baum entscheiden, der nicht zu viel nadelt. Denn Tannennadeln sind spitz und können Probleme im Darmtrakt verursachen, falls Ihr Haustier welche frisst. Zudem sind Tannennadeln auch sehr schmerzhaft, wenn sie die Pfoten Ihres Vierbeiners piksen. Bewahren Sie essbare Geschenke bis zur Bescherung außer Reichweite auf. Haustiere, insbesondere Hunde, haben einen ausgeprägten Geruchssinn und spüren die Leckereien unter dem Weihnachtsbaum ganz sicher auf.

Weihnachtsbaumschmuck

Das Dekorieren des Weihnachtsbaums ist sicherlich ein Höhepunkt an Weihnachten – ein Riesenspaß für die ganze Familie. Doch vergessen Sie nicht, dass die glitzernde Deko das Interesse von Katzen weckt. Am besten drapieren Sie elektronische Deko, wie Lichterketten, in der oberen Hälfte des Baums, damit Ihre Katze sich nicht darin verfängt. Das Gleiche gilt für Lametta oder anderen Glitzerschmuck. Denn Haustiere finden funkelnde Gegenstände besonders interessant und könnten diese anknabbern. Das Verschlucken von Kleinteilen kann zu Darmverschluss oder Erstickung führen. Auch wenn es offensichtlich ist, ist darauf hinzuweisen, brennende Kerzen außer Reichweite Ihrer Haustiere aufzustellen.

Wenn Sie diese praktischen Tipps befolgen, reduzieren Sie die Weihnachtsgefahren für Ihr Haustier, damit Sie und Ihr Vierbeiner die Festtage so richtig genießen können.