Your browser does not support JavaScript! Neun Tipps wie Sie Ihre Haustiere an Weihnachten schützen können | MedicAnimal.de
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Der Schutz Ihrer Haustiere an Weihnachten kann anstrengend sein. Man kann einer Katze einfach nicht klarmachen, dass sie ihre Instinkte ignorieren und nicht auf den Weihnachtsbaum klettern soll, oder einem Hund, dass er nicht das ganze Haus nach essbaren Leckereien absuchen darf. Sie können jedoch Vorkehrungen treffen, um Ihr Haus, so gut es geht, tiergerecht zu gestalten.

1. Nicht essbare Weihnachtsbaumdeko

Es ist eigentlich ganz offensichtlich, doch viele Haustierbesitzer wissen gar nicht, wie gefährlich es ist, wenn ihr Haustier eine gewisse Menge an Schokolade vertilgt. Schokolade (vor allem die ungesüßte dunkle Backschokolade) ist hochgiftig für Hunde und enthält die giftige Chemikalie Theobromin. Die Symptome variieren von Übergeben und Fieber bis hin zum Herzstillstand und Tod (je nachdem, wie viel Schokolade gefressen wurde).

Wenn Ihr Hund eine größere Menge Schokolade gefressen hat, sollten Sie sich unbedingt tierärztlichen Rat einholen.

Dies können Sie vermeiden, indem Sie nicht essbare Deko kaufen und essbare Geschenke nicht unter den Weihnachtsbaum stellen.

2. Keine Kabel in Reichweite

Kabel sehen vor allem für kleinere Haustiere, wie Hasen und Meerschweinchen, nach einem fantastischen Kauspielzeug aus. Auch für größere Haustiere kann etwas Neues und Ungewohntes wie ein Kabel für eine Weihnachtslichterkette zum Spielen und Hineinbeißen einladen.

Um unerwünschte Stromschläge zu vermeiden, räumen Sie sämtliche Kabel rund um den Baum mit Kabelbindern und Klebeband aus dem Weg.

Auf diese Weise können Sie selbst auch nicht versehentlich darüber stolpern!

3. Glasdeko hoch hängen

Viele Katzenbesitzer können endlose Geschichten erzählen, wie der ganze Baum umgefallen ist, weil die Katze ihre Pfoten nicht davon lassen konnte!

Wenn Sie eine Katze haben, sollten Sie darauf vorbereitet sein, dass einige Dekoteile nach Aufstellen des Weihnachtsbaums in den ersten Tagen ganz gewiss herunterfallen werden. Hängen Sie Ihre Lieblingsstücke, wie Glaskugeln, die in tausend messerscharfe Einzelteile zerbrechen können, hoch genug und außerhalb der Reichweite sowie des Sichtfelds Ihrer Katze auf, bis das erste Interesse am Weihnachtsbaum verflogen ist.

4. Schützen Sie den Baum

Wenn Ihre Katze der Versuchung, den Weihnachtsbaum zu attackieren, nicht widerstehen kann, sollten Sie einen Schutz oder einen kleinen Zaun in Erwägung ziehen, um die Kätzchen davon fernzuhalten.

Andernfalls können Sie auch eine für Katzen unangenehme Oberfläche wie Alufolie, die unter den Pfoten knistert, um den Weihnachtsbaum herum auslegen.

Wenn Sie zu härteren Methoden greifen müssen, können Sie auch für Katzen unangenehme Gerüche, wie stark säurehaltige Orangen- oder Zitrusaromen, verwenden (achten Sie darauf, dass sie nicht giftig sind).

5. Den Boden staubsaugen

Tannennadeln, verstreute Lamettastücke, Fäden und Schleifenbänder können im Verdauungstrakt Ihres Haustiers landen. Solche Teile, spitz und scharfkantig im Magen, können nicht vollständig verdaut werden und führen möglicherweise zu Komplikationen im Darm.

Vermeiden Sie dies, indem Sie den Boden im Umfeld des Weihnachtsbaums und im übrigen Haus regelmäßig auf heruntergefallene Lamettastücke, Schleifenbänder, Fäden oder Tannennadeln überprüfen und diese ggf. aufsaugen.

6. Kerzen von Sturzkanten und Vorhängen fernhalten

Kein vernünftiger Mensch würde eine Kerze im angezündeten Zustand umstoßen. Denken Sie jedoch daran, dass Ihre Katze kein vernünftig denkendes Wesen ist! Vor allem Katzen, die Feuer nicht kennen, fühlen sich von dem kleinen Flackerlicht geradezu angezogen und werden möglicherweise versuchen, dieses mit ihren Pfoten auszuschlagen. Und wenn sie feststellen, dass Feuer heiß ist, stoßen sie die Kerze möglicherweise vor Schreck um, sodass sie ggf. gefährlich nah an Vorhänge gerät oder sogar auf den Boden fällt.

7. Achtung: Mistelzweig

Ähnlich wie Schokolade gibt es mehrere weihnachtliche Pflanzen und Blumen, die für Katzen, Hunde und sogar für uns Menschen giftig sind. Vor allem der Mistelzweig ist giftig für uns alle. Wenn Sie ihn über Ihren Türeingang hängen, sollten Sie bedenken, dass herabfallende Blätter und Beeren aufgehoben und entsorgt werden müssen, bevor Ihr Haustier Gefallen daran findet.

Weitere gefährliche Blumen und Pflanzen sind der Weihnachtsstern, die Stechpalme (vor allem die Beeren), die Amaryllis und der Farn. Sogar der Kiefernharz des Weihnachtsbaums ist giftig.

8. Keine Essensreste an Ihr Haustier verfüttern

Katzen und Hunde lieben kleine Häppchen vom Hühnchen oder Truthahn. Das Verfüttern von Fleisch, das noch am Knochen hängt, ist jedoch gefährlich. Hühnchen- und Truthahnknochen sind hohl und splittern beim Zerkauen leicht, was zum Ersticken oder zum Durchbohren der Magen-/Darmwände führen kann.

Weitere Lebensmittel, die nicht an Katzen oder Hunde verfüttert werden sollten: Weihnachtspudding/-kuchen/Mince Pie (enthalten für Hunde giftige Rosinen und Sultaninen, Weinbrand in der Backmischung und Nierenfett im Teig, was zu Magenproblemen führen kann), Trauben (giftig), Nüsse (vor allem Macadamianüsse) und schließlich Alkohol (fast in jedem Weihnachtsessen enthalten!).

9. Achten Sie auf Anzeichen von Stress

Auch wenn Ihr Haustier gut erzogen ist, können die festlichen Tage mit so vielen Geräuschen, Farben, Gerüchen und anderen gleichzeitig ablaufenden Stimulationen auch mal zu viel werden.

Wenn Ihr Haustier gestresst ist, verhält es sich möglicherweise ganz anders als gewohnt. Eine sonst friedliche und freundliche Hauskatze kann zum Beispiel urplötzlich nach draußen rennen. Oder ein Hund, der sonst kaum bellt und schon gar nicht beißt, tut dies möglicherweise plötzlich in Gegenwart von Kindern.

Wenn Sie die Anzeichen dafür, dass Ihr Haustier entweder gestresst oder unglücklich ist, frühzeitig erkennen, können Sie eine ganze Reihe von Problemen vermeiden.