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Sie wollen wissen, wie alt Ihr Haustier in Menschenjahren ist? Wir haben alle schon einmal gehört, dass ein Menschenjahr sieben Hundejahren entspricht. Es gibt jedoch Faktoren, die den Alterunsprozess Ihrer Katze oder Ihres Hundes beeinflussen können. Schauen wir uns diese einmal an.

Als erstes muss man bedenken, dass Haustiere deutlich schneller altern als Menschen, und dabei sind die ersten beiden Jahre besonders wichtig. Das erste Lebensjahr unseres flauschigen Freundes entspricht in etwa den ersten 15 Lebensjahren eines Teenagers, während das zweite Lebensjahr etwa 24 Menschenjahren entspricht. Ab dem dritten Jahr zählt jedes weitere Jahr etwa wie vier Menschenjahre.

Verwirrt? Sehen Sie sich diese Tabelle an:

Denken Sie daran: dies ist keine exakte Wissenschaft sondern vielmehr eine einfache Art, das ungefähre Menschenalter Ihres Haustiers zu ermitteln.

Katzen versus Hunde

Die Lebenserwartung Ihres Haustiers hat nicht nur mit dem Alter zu tun. Es spielen auch andere Faktoren, wie Größe, Gewicht, Lebensstil, Ernährung und Gene eine Rolle.

Bei Hunden spielt die Größe eine wichtige Rolle, kleine Rassen leben tendenziell länger als große. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines großen Hundes, wie zum Beispiel einer Deutschen Dogge, beträgt etwa acht Jahre, während ein kleiner Hund, wie zum Beispiel ein Yorkshire Terrier, über 15 Jahre alt werden kann. Große Rassen altern also nicht nur schneller, ihre Organe müssen auch mehr arbeiten, um das Zellwachstum zu fördern und die Körpermasse zu versorgen.

ZU berücksichtigen ist auch, dass reinrassige Katzen und auch Hunde anfälliger sind für Erbkrankheiten.

Wie sieht es nun bei Katzen aus? Größe und Rasse scheinen wenig Einfluss darauf zu haben, wie schnell unsere Miezen altern. Allerdings beeinflusst die Tatsache, ob es sich um eine Hauskatze oder eine freilaufende Katze handelt, sehr wohl ihre Lebensdauer.

Hauskatzen leben tendenziell länger (die durchschnittliche Lebenserwartung ist 12–15 Jahre) als freilaufende Katzen (8–12 Jahre). Allerdings können Katzen durchaus auch knappe 20 oder sogar über 20 Jahre alt werden. Die älteste bekannte Katze, Creme Puff, wurde stolze 38 Jahre alt.

Die Lebenserwartung einer freilaufenden Katze wird durch viele Faktoren bestimmt: von der Frage, wo die Katze lebt, bis hin zu täglichen Gefahren, wie dem Straßenverkehr. Freilaufende Katzen sind darüber hinaus möglicherweise Krankheiten ausgesetzt und kommen mit giftigen Substanzen (wie Frostschutzmitteln) in Kontakt.

Dennoch muss das nicht heißen, dass Ihre freilaufende Katze nur ein kurzes Leben haben wird. Es gibt jedoch Vorkehrungen, die Sie treffen können, wie zum Beispiel die Katze nur in der Wohnung zu halten, wenn Sie an einer verkehrsreichen Straße wohnen, oder Ihre Katze nachts in der Wohnung zu halten (Studien zeigen, dass 78 % aller Verkehrsunfälle mit Katzen nachts passieren).

Sie kennen vielleicht den Spruch „Neugier ist der Katze Tod“. Katzen rennen also tatsächlich gerne in ihr eigenes Verderben!

Kann ich etwas tun, damit mein Haustier länger lebt?

Die schlichte Antwort lautet: „Ja“. Das Ausmaß Ihrer Sorgfalt kann sogar genauso wichtig sein wie die Auswirkung der Gene.

Sowohl Katzen als auch Hunde profitieren von einer ausgewogenen Ernährung. Eine gute Ernährung trägt in vielerlei Hinsicht zur Gesundheit bei: von der Stärkung des Immunsystems über die Unterstützung der Verdauung bis hin zum Erhalt der Muskelmasse und Gelenke. Außerdem kann sie eine ganze Reihe von Krankheiten verhindern.

Bewegung ist ein weiterer Motor für eine stabile Gesundheit. Genau wie beim Menschen stimuliert die Bewegung Geist und Körper Ihres Haustiers. Außerdem reguliert sie das Gewicht und vermindert den Muskelabbau sowie Gelenkprobleme. Ganz zu schweigen von dem Spaß, den unsere flauschigen Freunde dabei haben!

Während freilaufende Katzen draußen herumstreunen können, wie es ihnen gefällt, ist ein stimulierendes Umfeld für Hauskatzen umso wichtiger. Nur 15 Spielminuten mehrmals täglich, Spielsachen und eine Möglichkeit zum Klettern halten Ihre Katze fit und glücklich.

Katzen lieben es, den Vögeln draußen zuzusehen. Aus diesem Grund haben wir einige Futterstellen in der Nähe der Fenster aufgestellt. Eine tolle Art, Katzen über Stunden zu unterhalten.

Und schließlich ist es enorm wichtig, mit Ihrer Katze einmal im Jahr zur Gesundheitskontrolle zum Tierarzt zu gehen. Wir empfehlen zudem, die Tiere im jungen Alter kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen. Diese Maßnahmen können bestimmte Krebs- und Infektionsarten verhindern. Außerdem bewahren sie die Tiere vor dem Stress, der mit der Läufigkeit oder einer möglichen Trächtigkeit einhergeht.

Auch wenn es kein sicheres Mittel für ein langes Leben gibt, ist eines jedoch sicher: Jede Art von Pflege und Zuneigung macht Ihr Haustier glücklicher.