Skip to content Skip to navigation menu

Letztes Jahr hat das Unternehmen für Tiergesundheit Ceva einen Monat zum Thema Angststörungen bei Haustieren eingeführt („Pet Anxiety Month“): eine Gelegenheit, Haustierbesitzer über die Ursachen von Stress bei Tieren zu informieren. Um Cevas Mission zu unterstützen, haben wir hier ein paar Tipps zusammengestellt, um Ihnen dabei zu helfen, ein ängstliches Haustier wieder glücklich zu machen.

Ursachen von Stress bei Katzen und Hunden

Wenn wir uns unsere Haustiere ansehen, ist es kaum vorstellbar, dass diese unter Stress leiden könnten. Haustiere haben doch so ein einfaches Leben! Aber oft fühlen sich unsere pelzigen Freunde in bestimmten Situationen unwohl – besonders dann, wenn sich dabei ihre Gewohnheiten ändern: der Umzug in ein neues Zuhause, der Einzug eines neuen Haustiers oder Babys, Autofahrten oder die Anwesenheit von Gästen. Besonders Hunden macht es zu schaffen, wenn sie häufig alleine sind, während es Katzen eher stresst, mit mehreren Artgenossen unter einem Dach zu leben.

Anzeichen dafür, dass Ihr Haustier unter Stress oder einer Angststörung leiden könnte:

  • Verdauungsprobleme (Durchfall, Verstopfung)
  • Appetitlosigkeit
  • erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Isolation
  • aggressives Verhalten
  • übermäßiges Bellen (Hunde)
  • übermäßige Fellpflege (Katzen) oder Schnauze-Lecken (Hunde)
  • Urinieren außerhalb des Katzenklos (Katzen)
  • Laufen mit eingezogenem Schwanz (Hunde)

Tipps zur Beruhigung eines gestressten Haustiers

  1. Ermitteln Sie die Ursache von Stress: Sehen Sie sich um – hat sich in letzter Zeit etwas verändert? Ihre Nachbarskatze oder die Baustelle nebenan könnte der Grund dafür sein, dass Ihr Haustier ängstlich ist. Den Auslöser zu finden, wird Ihnen helfen, das Problem anzugehen.

  2. Halten Sie sich an Gewohnheiten: Genau wie wir sind auch Haustiere Gewohnheitstiere, auf die sich eine tägliche Routine sehr beruhigend auswirkt. Feste Uhrzeiten fürs Füttern und Spazierengehen tragen dazu bei, dass im Leben Ihres Haustiers Stabilität herrscht.

  3. Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung: In einer kürzlich in Science Direct veröffentlichten Studie haben Forscher herausgefunden, dass Hunde in der Lage sind, wütende Gesichtsausdrücke beim Menschen zu erkennen, was darauf hindeutet, dass sich unsere Gefühle und unser Verhalten auf unsere Haustiere auswirken. Und obwohl nur wenige von uns von sich behaupten können, ständig tiefenentspannt zu sein, ist es gut, dies im Hinterkopf zu behalten. Zusätzlich können uns pheromonbasierte Produkte bei der Vorbereitung auf Ereignisse unterstützen, von denen wir wissen, dass sie unsere Haustiere aus dem Gleichgewicht bringen, wie Partys, Besuche beim Tierarzt oder Feuerwerke.

    Zur Pheromonunterstützung kann ein Diffuser im Haus, ein Spray oder ein Halsband für Hunde verwendet werden. Diese Produkte geben synthetische Pheromone ab, die dazu beitragen, dass Ihr Haustier weniger gestresst oder ängstlich ist. Wir empfehlen beispielsweise Produkte von Feliway für Katzen und Adaptil für Hunde. Außerdem können beruhigende Ergänzungsprodukte wie Zylkène zur zusätzlichen Unterstützung eingesetzt werden. Bitte denken sie daran, dass Produkte allein bei einigen Haustieren nicht ausreichen, um diese vollständig zu beruhigen. Befolgen Sie zusätzlich die Tipps aus diesem Artikel, um schwierige Situationen erträglicher zu machen.

  4. Bieten Sie Ihrem Haustier einen Rückzugsort: Wenn Ihrem Haustier ein ruhiges Zimmer zur Verfügung steht oder es sich unter ein Bett oder in eine gemütlichen Lieblingsecke zurückziehen kann, vermittelt ihm dies ein Gefühl von Sicherheit. Das kann jeder Bereich des Hauses sein, in dem Ihr Haustier ungestört für sich sein kann. Viele Haustierbesitzer verwenden eine Haustierbox als Ort der Sicherheit für ihren Bello.

  5. Stellen Sie sicher, dass sich Ihr Haustier regelmäßig bewegt: Aktivitäten wie Laufen oder Spielen eignen sich toll dazu, Stress abzubauen. Bewegung macht Haustiere zufriedener. Wenn wir uns bewegen, schüttet unser Körper Endorphine aus: glücklich machende, körpereigene Stoffe, die unser Schmerzempfinden verringern.

  6. Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch: Wenn sich Ihr Haustier mit diesen Tipps nicht besser fühlt, könnte ein anerkannter Verhaltensexperte oder -trainer bei der Suche nach der Ursache helfen und Ihnen außerdem Methoden zeigen, die zur Entspannung Ihres Haustiers beitragen.