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Fütterungsgefahren zu Weihnachten

Im Rahmen unserer Reihe Sicherheitstipps für die Festtage hat unser Tierarzt Andrew Bucher die wichtigsten Ratschläge zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Haustier vor den Gefahren der Weihnachtszeit schützen können.

Vor allem zur Weihnachtszeit haben wir oft Blumen oder Pflanzen im Haus. Doch einige können für Ihr Haustier giftig sein. Bei bestimmten Pflanzen, beispielsweise Mistelzweigen, Stechpalmen, Weihnachtssternen und Weihnachtslilien, ist besondere Vorsicht geboten. Haben Sie diese Pflanzen im Haus, bewahren Sie sie außer Reichweite Ihrer Haustiere auf.

Dekorieren Sie Ihren Weihnachtsbaum keinesfalls mit Schokolade. Denn wie Sie bestimmt bereits wissen, ist Schokolade äußerst giftig für Hunde. Die glitzernde Verpackung von Schokolade weckt das Interesse von Hunden und Katzen. Zuckerfreies Kaugummi, Diabetiker-Gebäck und andere Diätprodukte sollten Sie auch von Ihren Vierbeinern fernhalten. Denn diese Lebensmittel enthalten häufig Xylit, einen künstlichen Süßstoff, der für Menschen ungefährlich, aber für Hunde extrem giftig ist. Die chemische Substanz kann eine erhöhte Insulinausschüttung verursachen, die möglicherweise zur tödlichen Unterzuckerung führen kann.

Entsorgen Sie Fleischüberreste, insbesondere Hühnchen- und Truthahnknochen, mit Vorsicht. Denn die Knochen sind hohl und können leicht splittern, wenn sie gekaut werden. Darüber hinaus sind u. a. die folgenden Lebensmittel giftig für Haustiere: Zwiebeln, Avocados, Hefeteig, Maiskolben, Salz, Rosinen, Knoblauch, Datteln, Macadamianüsse und Sultaninen. Es versteht sich von selbst, dass Sie Ihrem Haustier keinen Alkohol oder Kaffee geben.

Im Winter benutzen wir oft Frostschutzmittel. Diese enthalten Ethylenglykol, der hochgiftig ist. Bewahren Sie ihn daher außer Reichweite Ihrer Haustiere auf und überprüfen Sie Ihr Auto darauf, dass das Kühlsystem und die Schläuche dicht sind.

Zur Weihnachtszeit benutzen wir oft Batterien. Lassen Sie keine Batterien herumliegen.

Kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt, wenn der Verdacht besteht, dass Ihr Vierbeiner diese Lebensmittel oder andere für ihn giftige Substanzen zu sich genommen hat. Ihr Tierarzt wird Ihr Haustier bestmöglich untersuchen und behandeln können.