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Sie glauben, Ihr Haustier in- und auswendig zu kennen? Hier sind neun Mythen, anhand derer Sie Ihr Allgemeinwissen in Bezug auf Hunde und Katzen testen können. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was wahr und was erfunden ist.

1. Einem alten Hund kann man keine neuen Tricks mehr beibringen.

Falsch. Hunde haben die Fähigkeit – und die Neugier –, in jedem Alter zu lernen. Das heißt, Sie können Ihrem älteren Hund genauso Befehle oder Tricks beibringen wie einem jüngeren Tier. Ein älterer Hund braucht vielleicht einfach nur etwas länger, um eine neue Fähigkeit zu erlernen.

2. Katzen schnurren, weil sie zufrieden sind.

Falsch. Katzen schnurren zwar, wenn sie zufrieden sind, allerdings auch bei Stress, Krankheit oder bei einer Geburt. Es wird angenommen, dass Katzen schnurren, wenn sie starke Emotionen erleben (ob positiv oder negativ) und um sich selbst und ihre Kätzchen zu beruhigen.

3. Hunde haben einen individuellen „Fingerabdruck“.

Richtig, aber dieser befindet sich nicht an den Pfoten, sondern an der Schnauze! Der Schnauzenabdruck eines Hundes ist genauso einzigartig wie der Fingerabdruck eines Menschen. Wenn Sie sich die Schnauze Ihres Hundes genau ansehen, werden Sie feststellen, dass sich dort Linien zu einem komplizierten Muster formen, das den Schnauzenabdruck Ihres Hundes bildet.

4. Ein Glöckchen an Ihrer Katze zu befestigen, hält diese davon ab, Vögel zu töten.

Richtig. Laut Forschungsergebnissen der RSPB (Königliche Gesellschaft für Vogelschutz) kann ein richtig sitzendes Halsband mit einem Glöckchen das räuberische Verhalten von Katzen um ein Drittel reduzieren. Einige Katzen können mit der Zeit jedoch lernen, zu laufen, ohne dass das Glöckchen klingelt. Wildtierexperten raten daher, das Glöckchen Ihrer Katze ab und zu auszutauschen, Halsbänder in knalligen Farben zu wählen und Futterspender und Nistkästen für Vögel so anzubringen, dass Ihre Katze diese nicht erreichen kann.

5. Einige Hunderassen sind hypoallergen.

Falsch. Es gibt keine hypoallergenen Hunderassen. Einige Rassen sind allerdings tatsächlich besser für Allergiker geeignet. Anders als gemeinhin angenommen, löst nicht das Fell von Hunden Allergien aus, sondern ein Protein, das in ihrem Speichel und Urin zu finden ist. Dieses Protein lagert sich auf dem Fell von Hunden ab und wird, wenn Haare ausfallen, in die Luft abgegeben. Daher eignen sich Rassen, die wenig haaren, sowie unbehaarte Hunde (und kleinere Hunde im Allgemeinen) am besten für Allergiker, die sich dennoch einen Hund als Begleiter im Leben wünschen.

6. Flöhen muss im Winter nicht vorgebeugt werden.

Falsch. Flöhe sind bei kaltem Wetter weniger aktiv, aber unser warmes Zuhause bietet ihnen die ideale Umgebung, um auch im Winter zu gedeihen. Daher empfehlen die meisten Tierärzte, dass Haustierbesitzer Hunde und Katzen das ganze Jahr über behandeln. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie Ihr Haustier und Ihr Zuhause schützen.

7. Hunde sehen in Schwarz-Weiß.

Falsch. Dies ist ein verbreiteter Irrglaube. Unsere Hunde können ein breites Spektrum an Farben sehen. Während Menschen allerdings das gesamte Farbspektrum sehen können, nehmen Hunde nur Gelb- und Blauabstufungen wahr.

8. Wenn sich ein Haustier kratzt, deutet dies auf Flöhe hin.

Falsch. Flöhe sind häufig der Grund für juckende Haut, aber es gibt auch andere häufige Gründe wie Allergien, Hautinfektionen und Milben. Wenn sich Ihr Haustier plötzlich häufiger kratzt als üblich, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um die richtige Diagnose und Behandlung zu erhalten.

9. Katzen haben neun Leben.

Falsch. Katzen sind extrem agile Tiere, die Stürze aus der Höhe überleben und unerwartete Situationen unversehrt überstehen können. Daher lässt sich leicht erkennen, woher dieser Mythos stammt! Aber so sehr wir uns für unsere Katze auch neun Leben wünschen würden – wir alle wissen, dass auch Katzen sterblich sind.