Skip to content Skip to navigation menu

Ob als angehender Jogger oder Marathonläufer – mit einem pelzigen Laufpartner unterwegs zu sein, kann sowohl für Sie als auch Ihren Bello von großem Vorteil sein. Das würden Sie gerne ausprobieren? So erleichtern Sie Ihrem Hund das Joggen mit Ihnen.

Hunde sind die idealen Laufbegleiter: Sie sind enthusiastisch, hoch motiviert und immer begierig, Zeit mit Ihnen zu verbringen. Aber Vorbereitung ist alles. Daher sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Ihr Hund der Herausforderung gewachsen ist.

Erwachsene Hunde mit viel Ausdauer wie Labradore, Golden Retriever, Jack Russell Terrier, Beagle oder Deutsche Schäferhunde geben tolle Laufbegleiter ab. Wohingegen Welpen, ältere Hunde, Hunde mit kurzen Beinen oder flachgesichtige Rassen (Möpse, Englische Bulldoggen usw.) sehr viel anfälliger für Verletzungen, Atembeschwerden oder Überhitzung sein können.

Denken Sie daran: Sicherheit geht vor. Wenn Sie also nicht sicher sind, ob Ihr Hund fit genug ist, um zu laufen, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden, bevor Sie sich auf dieses Abenteuer begeben.

Wichtig ist außerdem die richtige Ausrüstung: Sie benötigen eine robuste Leine (diese können Sie mit einem Gürtel an Ihrer Taille befestigen oder Sie verwenden eine spezielle freihändige Leine), ein Geschirr, einen faltbaren Wassernapf, ein paar Kotbeutel und ein paar Snacks. Das war’s. Sie sind startklar!

Wenn es ums Trainieren geht, sollten Sie langsam anfangen. Wie jeder, der neu mit einem Fitnessprogramm beginnt, wird Ihr Hund nicht von Anfang an lange Strecken schaffen. Beginnen Sie mit einem angenehmen Tempo, laufen Sie etwa 10–15 Minuten und achten Sie auf die Reaktion Ihres Hundes sowohl während des Laufens als auch danach. Etwa alle paar Wochen können Sie Ihrer Strecke einen knappen Kilometer hinzufügen, je nachdem, welche Fortschritte Sie beide machen. Vor allem sollten Sie den Spaß daran nicht verlieren!

Zusätzliche Tipps:

  • Vergessen Sie nicht das Aufwärmen. Durch einen kurzen Spaziergang, bevor Sie mit dem Laufen beginnen, kann Ihr Hund seine Muskeln dehnen und sein Geschäft verrichten.
  • Ihr Hund lässt sich möglicherweise von Dingen wie fliegenden Bällen oder anderen vorbeilaufenden Hunden ablenken. Wenn dies zu häufig vorkommt, können Sie Ihrem Hund beibringen, auf den Befehl „Bleib“ zu horchen, damit dieser fokussiert bleibt.
  • Kombinieren Sie Geh- und Laufintervalle, um für Abwechslung und Leichtigkeit zu sorgen, besonders am Anfang, wenn Sie langsam Kraft aufbauen.
  • Es ist wichtig, nichts zu erzwingen. Wenn Ihnen Ihr Hund überhitzt vorkommt oder plötzlich anhält, sollten Sie einen schattigen Platz zum Ausruhen suchen.
  • Sie sollten immer Wasser dabei haben. Hunde überhitzen wesentlich schneller als wir, weswegen es wichtig ist, dass Sie häufige Trinkpausen einlegen. Mit der Zeit werden Sie ein Gespür dafür entwickeln, wann Ihr Bello Wasser benötigt.
  • Achten Sie auf die Pfoten Ihres Hundes, um sicherzustellen, dass diese keine Schrammen oder Kratzer aufweisen. Als Grundregel gilt: Das Laufen auf Gras oder einem Feldweg ist schonender für die Gelenke und Pfoten Ihres pelzigen Freundes als das Laufen auf Pflaster.
  • Nach dem Laufen und nachdem Sie verschnaufen konnten, sollten Sie Ihren Bello belohnen, indem Sie ihn ausführlich loben und ihm vielleicht einen oder zwei Snacks geben. Manchmal ist ein gemeinsamer Sieg der größte Triumph!