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Wie man sich um ein älteres Haustier kümmert

Wenn Hunde und Katzen älter werden, ändern sich Bewegungsdrang und Gewohnheiten. Während Faktoren wie Rasse, Ernährung und Umfeld das Tempo, mit der Ihr flauschiger Freund altert, maßgeblich beeinflussen können, betrachtet man Hunde und Katzen ab einem Alter von sieben Jahren als Senioren.

Und auch wenn sich gewisse Dinge im Zuge des Älterwerdens bei Ihrem Liebling verschlechtern, muss Sie dies nicht traurig oder ängstlich machen! Da sowohl Tierfutter als auch Medikamente immer besser werden (und Tierhalter immer fachkundiger), erfreuen sich viele Haustiere eines langen, glücklichen Lebens.

Tierarztbesuche

Ihr Tierarzt wird Sie darüber informieren, wie häufig Sie Ihr Haustier vorstellen sollten. Ein- bis zweimal pro Jahr ist grundsätzlich in Ordnung. Bei drastischen Verhaltensänderungen (Appetitlosigkeit, Probleme beim Laufen, Gewichtsverlust, übermäßiger Durst, etc.) sollten Sie immer einen Termin vereinbaren.

Ernährung

Wählen Sie eine hochwertige Ernährung und eine spezielle Formel, wenn Ihr Haustier erkrankt ist. Senior-Futtersorten verfügen über eine ausgewogene Menge an Nährstoffen für genau diese Altersgruppe, enthalten weniger Kalorien, dafür jedoch nützliche Inhaltsstoffe, wie Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren.

Zahngesundheit

Eine gute Zahnpflege kann die Entstehung von Plaque, Zahnfleischerkrankungen und Zahnverlust vermeiden – vor allem bei älteren Haustieren. Manche sind der Meinung, dass man Haustieren nicht die Zähne putzen muss. Es kann jedoch sehr hilfreich sein, sie schon früh daran zu gewöhnen! Kauspielzeuge und Dentalsnacks tragen ebenfalls zur Zahngesundheit bei.

Beweglichkeit

Da sich der Stoffwechsel Ihres Haustiers verlangsamt, nimmt sein Bewegungsdrang automatisch ab. Auch wenn Sie die Grenzen Ihres Haustiers kennen und respektieren sollten, ist tägliche Bewegung dennoch wichtig für Muskeln und Gelenke. Zwei bis drei tägliche Spiel- und Bewegungseinheiten von 20 Minuten reichen aus, um Ihren Liebling physisch und mental in Form zu halten!

Ihr Zuhause

Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie Sie Ihrem Begleiter das Leben erleichtern können? Einfache Dinge, wie weichere Betten bereitstellen, ein paar Läufer auf harte Böden legen, Futter und Wasser zugänglicher machen und Tritte oder Rampen vor beliebte Plätze wie das Sofa stellen, machen schon viel aus.

Es geht einfach nichts über die Bindung und das Verständnis, die man zu einem älteren Haustier aufbaut. Wir würden es um nichts in der Welt missen wollen!