Your browser does not support JavaScript! Servicehunde: Pfoten im Einsatz | MedicAnimal.de
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Sie sind treue Begleiter, bieten praktische Unterstützung und schenken Menschen Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit, wenn sie sie am meisten brauchen – Servicehunde verbessern und unterstützen das Leben von Menschen in aller Welt. Lesen Sie weiter, um mehr über die unschätzbare Bereicherung zu erfahren, die diese ganz besonderen Hunde darstellen können.

Servicehunde sind speziell und sorgfältig ausgebildet, um Menschen bei einer Reihe von Tätigkeiten abhängig von der Situation, der Behinderung und den Bedürfnissen der Person behilflich zu sein. Sie werden normalerweise speziellen Gesundheits- und Temperamenttests unterzogen, um sicherzustellen, dass sie für diese Funktion geeignet sind. Obwohl im Prinzip jeder Hund ein Arbeitshund sein kann, werden als Servicehunde normalerweise Deutsche Schäferhunde, Labradore und Golden Retriever verwendet, da sie aufgrund ihrer Größe für die ihnen aufgetragenen Aufgaben gut geeignet sind und einen natürlichen Instinkt zum Apportieren und Helfen haben, was eine Grundvoraussetzung ist.

Diese hoch intelligenten Hunde können einen großen Unterschied machen, indem sie Menschen mit Mobilitätsproblemen helfen, kranken Menschen stets zur Seite stehen und Personen mit einer Seh- oder Hörschwäche durch den Alltag führen. Servicehunde sind speziell dazu ausgebildet, Menschen mit einer Behinderung bei täglichen Aufgaben und im Alltag zu unterstützen, etwa indem sie Lichter einschalten oder Rollstühle schieben. Servicehunde helfen Personen mit einer Seh- oder Hörschwäche, indem sie sie führen oder ihnen Signale geben, ihnen Unabhängigkeit schenken oder sie bei Aktivitäten unterstützen, die für sie andernfalls schwer zu bewältigen wären.

Neben grundlegender und praktischer Unterstützung können Servicehunde auch Menschen mit PTBS, sozialen Ängsten und Entwicklungsstörungen wie Autismus emotionale Unterstützung leisten. Diese liebenswerten Tiere schenken oftmals ein starkes Zugehörigkeitsgefühl, mildern Stress und Einsamkeit und hinterlassen einen lebensverändernden Eindruck auf die betroffene Person und ihr Umfeld.

So unterstützen Servicehunde Menschen in Rollstühlen oder mit eingeschränkter Mobilität unter anderem: 

– Sie bieten physische Unterstützung, indem sie der Person helfen, die Position zu wechseln.

– Sie erledigen praktische Aufgaben, wie Tasten betätigen, an der Kasse bezahlen und Gegenstände aufheben.

– Sie helfen dabei, das Gleichgewicht zu halten.

– Sie bieten ein größeres Sicherheitsgefühl bei Stürzen, indem sie der Person helfen, sich aufzusetzen oder aufzustehen.

Servicehunde können bei Epilepsie und anderen Krankheiten unter anderem so helfen:

– Servicehunde können lernen, das Einsetzen eines Anfalls zu erkennen. 

– Sie signalisieren das Einsetzen eines Anfalls und bleiben während des Anfalls in der Nähe.

– Manche Hunde können medizinische Produkte oder Informationen tragen.

– Der Hund kann bei Bedarf Hilfe suchen oder die Aufmerksamkeit auf sich erregen.

So können Servicehunde Blinde unter anderem unterstützen:

– Sie führen die Person durch Eingänge, indem sie die Höhe und Schwere von Türen abschätzen.

– Sie weisen Ihr Herrchen oder Frauchen mithilfe von Signalen auf Gefahren hin.

– Sie helfen dabei, sicher zu reisen und zu gehen, Hindernisse zu umgehen und Straßen zu überqueren. 

– Sie halten an Bordsteinen an und helfen, Stufen sicher zu bewältigen.

Diese hart arbeitenden Hunde widmen ihr Leben der Aufgabe, das Leben ihres Halters angenehmer zu gestalten. Sie verbringen viel Zeit mit Training und geben stets den Bedürfnissen und der Sicherheit ihres Besitzers Vorrang. Es kann einige Zeit dauern, bis ein Mensch und ein Hund ein eingespieltes Team sind, aber das Ergebnis ist immer ein treuer Begleiter und ein toller, vertrauenswürdiger Dienstleister.