Your browser does not support JavaScript! Das Problem mit dem Graben: Warum buddelt mein Hund? | MedicAnimal.de
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Es gehört dazu, dass unsere Fellnasen manchmal schlechte Angewohnheiten an den Tag legen, angefangen mit überschwänglichen Hundeküssen bis hin zur Begrüßung jedes einzelnen Hundes beim Gassigehen. Das Buddeln kann jedoch verschiedene Gründe haben. Hier nehmen wir die möglichen Ursachen für die Neigung Ihres Vierbeiners unter die Lupe, im Dreck zu wühlen.

Es liegt in seiner Natur

Die naheliegendste Ursache könnte sein, dass es Ihrem Hund im Blut liegt, zu buddeln. Da sie von den Wölfen abstammen, ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Hunde mit Vergnügen die Pfoten schmutzig machen. Das ist durchaus verständlich und man kann es schon mal durchgehen lassen. Nur, wenn Ihr Liebling gefährlich tiefe Löcher gräbt oder ständig Ihre Blumenbeete verwüstet, muss etwas geschehen. Behalten Sie ihn gut im Auge, wenn es so aussieht, als würde er gleich loslegen, damit Sie ihm mit einem strengen „Nein“ klarmachen können, was Sie von seinen Grabungskünsten halten. Sie sollten sich aber auch bewusst machen, dass manche Rassen gezielt dafür gezüchtet wurden, solche Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Das trifft besonders auf kleinere Hunde wie Terrier und Dackel zu, die tatkräftig ermutigt wurden, Beute zu suchen. Wie bereits erwähnt, kann es hilfreich sein, das Tier im Auge zu behalten und gutes Benehmen schon im Welpenalter zu trainieren, um dieses Verhalten zu unterbinden.

Ich heb’ mir das für später auf

Hunde sind recht klug und neigen daher dazu, sich Dinge für später aufheben zu wollen. Das gilt besonders für Schätze wie Knochen oder Spielzeug. Auch wenn das ganz normal ist und zum Hundsein dazugehört, kann es für Tierhalter sinnvoll sein, darauf zu achten, was ihr Hund versteckt. In manchen Fällen, wenn der Hund zum Beispiel Futter für später versteckt, kann das darauf hindeuten, dass er überfüttert wird. Dementsprechend sollte seine Ernährung beobachtet werden. Bitte beachten Sie, dass das manchmal eine Ursache ist und nicht unbedingt ein Grund, die Futtermenge Ihres Haustiers zu reduzieren. Befolgen Sie stets den Rat Ihres Tierarztes in Bezug auf die Portionierung und halten Sie sich an die auf dem Etikett des Hauptfutters angegebenen Informationen, wie oft und wie viel verfüttert werden sollte.

Eine Art Stressabbau

Ständiges und heimliches Graben kann darauf hindeuten, dass Ihr Hund versucht, bestimmte Emotionen zu verarbeiten, die von Einsamkeit und Stress bis hin zu Langeweile reichen können. So könnte es beispielsweise sein, dass Ihr Vierbeiner körperlich und geistig nicht genug ausgelastet ist und deshalb seine überschüssige Energie beim Buddeln rauslässt. Dem lässt sich leicht entgegenwirken, indem man dafür sorgt, dass er genug Spielzeug hat, mit dem er sich beschäftigen kann, und dass er, wenn möglich, Kontakt zu anderen Hunden hat, mit denen er sich anfreunden und spielen kann. Jedes Tier ist anderes und hat seine eigenen Verhaltensweisen. Dies muss also nicht auf jeden Hund zutreffen, aber wenn man versucht, die Gründe für das Graben auszuschließen, ist das ein Faktor, den man berücksichtigen sollte.

Einzigartig

Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und seine persönlichen Eigenheiten. Während diese Ursachen also bei manchen Vierbeinern ins Schwarze treffen, sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass Ihre eigene Fellnase vielleicht einfach nur großen Spaß am Buddeln hat. Zur Sicherheit sollten Sie aber Veränderungen im gewohnten Tagesablauf von der Ernährung bis hin zur Disziplinierung mit einem Fachmann besprechen.